So geht es für Ex-Prinz Andrew nach der Entlassung weiter
Nur einen Tag nach seiner Festnahme wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt ist Andrew Mountbatten-Windsor (66) zwar wieder auf freiem Fuß, die Ermittlungen gegen ihn laufen jedoch unvermindert weiter. Nach Angaben der BBC durfte der frühere Duke of York am Abend des 19. Februar auf das Anwesen Sandringham in Norfolk zurückkehren, wo er sich derzeit aufhält. Gleichzeitig hat die Thames Valley Police bestätigt, dass es für den Royal alles andere als ausgestanden ist. Andrew kann demnach jederzeit wieder festgenommen oder zu weiteren Vernehmungen vorgeladen werden – und auch seine früheren Wohnsitze bleiben im Fokus der Ermittler.
Für die Erhebung einer Anklage gibt es keine feste Frist, und bei einem Fall dieser Größenordnung könnte es eine Weile dauern, bis eine Entscheidung fällt, berichtet BBC. Die Ermittlungen drehen sich um den Verdacht, dass Andrew während seiner Zeit als Handelsbeauftragter des Vereinigten Königreichs zwischen 2001 und 2011 vertrauliche Berichte an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) weitergegeben haben soll. Die Polizei prüft nun, ob genügend Beweise vorliegen, um ihn wegen Amtsmissbrauchs anzuklagen. Dabei geht es um Dokumente zu Investitionsmöglichkeiten in Afghanistan und Südostasien, die nach Epsteins Verurteilung 2008 verschickt worden sein sollen.
Andrew war am 19. Februar unter dem Verdacht des Fehlverhaltens im öffentlichen Amt festgenommen worden und hatte zwölf Stunden auf dem Polizeirevier in Aylsham verbracht. Auf Fotos, die bei der Entlassung Andrews entstanden und die der Daily Mail vorliegen, wirkte er sichtlich angespannt. Die Thames Valley Police untersucht laut BBC auch weitere Vorwürfe im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein, darunter die Anschuldigung, dass der Finanzier eine Frau geschickt haben soll, um 2010 in der Royal Lodge Sex mit Andrew zu haben. Der ehemalige Royal hat stets jegliches Fehlverhalten bestritten.









