Robert Carradines Leichnam wurde an seine Familie übergeben
Eine Woche nachdem Robert Carradine (†71) sich das Leben genommen hatte, können seine Angehörigen nun etwas mehr Abschluss finden. Wie das Magazin TMZ unter Berufung auf einen Bericht des gerichtsmedizinischen Büros von Los Angeles County berichtet, wurde der Leichnam des Schauspielers an seine Familie übergeben. Die Behörden stellten als Todesursache Suizid fest. Der Schauspieler war am 23. Februar in einem Krankenhaus in Los Angeles im Alter von 71 Jahren verstorben. Roberts Familie hatte sich sehr offen über seinen Kampf mit einer bipolaren Störung geäußert, die ihm laut seinem Bruder Keith Carradine "zum Verhängnis wurde".
Die Nachricht von Roberts Tod hatte viele Menschen tief berührt. Fans kannten den Schauspieler vor allem als Lizzie McGuires Vater, eine Rolle, die er in 65 Episoden der gleichnamigen Disney-Channel-Serie verkörperte. Auch im Film "Lizzie McGuire - Der Film" aus dem Jahr 2003 war er in dieser Rolle zu sehen. Hilary Duff (38), die in Serie und Film die Titelrolle spielte, würdigte den verstorbenen Kollegen mit einem Nachruf. Auch Roberts leibliche Tochter, die Schauspielerin Ever Carradine, erinnerte öffentlich an ihren Vater.
Robert hatte über viele Jahre mit seiner psychischen Erkrankung zu kämpfen. Die bipolare Störung, unter der er litt, stellte sowohl für ihn als auch für seine Familie eine große Herausforderung dar. Sein Bruder Keith sprach nach seinem Tod offen über die Krankheit seines Bruders und betonte, dass diese letztendlich "die Oberhand gewonnen" habe. Die Familie hatte sich bewusst dazu entschieden, die Umstände seines Todes nicht zu verschweigen, um möglicherweise auch anderen Betroffenen Mut zu machen, über ihre eigenen Probleme zu sprechen.






