

Sarah Kim Gries reagiert auf Nicks Mobbing-Vorwürfe am Set
Schauspielerin Sarah Kim Gries (36) hat sich zu den schweren Mobbing-Vorwürfen geäußert, die ihr ehemaliger "Die Wilden Kerle"-Kollege Nick Romeo Reimann (28) kürzlich öffentlich machte. In einem ausführlichen Statement auf Instagram bezog sie Stellung zu den Anschuldigungen und erklärte dabei, Nick keine Gefühle absprechen zu wollen. "Ich werde auch nicht sagen, dass irgendeine dieser Aussagen in Ordnung war. Und ich werde auch nicht sagen, dass ich niemals etwas Gemeines gesagt habe", schrieb sie und betonte, für ihr damaliges Verhalten geradestehen zu wollen. Gleichzeitig wolle sie jedoch eine weitere Perspektive auf die Situation geben.
Sarah verwies in ihrem Statement vor allem auf das junge Alter aller Beteiligten während der Dreharbeiten. Die Szene, um die es geht, stamme aus dem Jahr 2008, als Kollege Jimi Blue 16 und Nick zehn Jahre alt gewesen sei. Die älteren Darsteller seien damals zwischen 14 und 17 Jahre alt gewesen. "Welches 14-, 15-jährige Kind möchte mit einem neun- oder zehnjährigen Kind ernsthaft befreundet sein?", fragte sie. Zudem erinnerte sie daran, dass Nick zu Beginn der Dreharbeiten zum dritten Teil als neuer Hauptdarsteller präsentiert worden sei: "Uns wurde also vermittelt: Cool, dass ihr euch die letzten zwei Jahre schon den Arsch aufgerissen habt. Aber jetzt ist er da. Und er ist der Wichtigste." Die Verantwortung für die Situation sieht Sarah jedoch nicht bei den minderjährigen Schauspielern selbst, sondern bei den anwesenden Erwachsenen, die die Situation hätten begleiten und moderieren müssen.
Nick hatte in der ARD-Dokumentation "Kinderschauspieler - Preis des Erfolgs" offen über seine schwierige Zeit bei "Die Wilden Kerle" gesprochen. Der Schauspieler erinnerte sich daran, dass er nie wirklich Teil der Gruppe gewesen sei. "Ich habe nicht wirklich zur Bande dazugehört", sagte Nick und sprach von "unglaublicher Kälte" sowie "eher ablehnendem Verhalten" seiner Kollegen. Besonders schmerzhaft sei für ihn gewesen, dass die anderen Jungschauspieler vor der Kamera plötzlich freundlich gewesen seien, ihn aber hinter den Kulissen ausgegrenzt hätten. "Dass man vor der Kamera Freundschaft spielt und hinter der Kamera ausgeschlossen wird, ist ein sadistischer Moment für ein Kind", erklärte Nick. Auch auf Pressetouren sei ihm von den Kollegen das Wort verboten worden. "Ich kann es nicht nachvollziehen, warum man so hasserfüllt auf mich reagiert hat", zog der Darsteller Bilanz und betonte, wie sehr ihn diese Zeit bis heute geprägt habe.




