Besetzungschaos bei "Bridgerton": Weitere Wechsel erwartet?
Die Netflix-Serie Bridgerton sorgt bei Fans für Besorgnis, nachdem es in den vergangenen Jahren bereits mehrere Besetzungswechsel gab. Nachdem Regé-Jean Page (Simon Basset) nach der ersten Staffel die Serie verließ und seine Serienpartnerin Phoebe Dynevor (Daphne Bridgerton) in der Folge deutlich weniger Szenen hatte, wurde auch Francesca Bridgerton neu besetzt – Hannah Dodd (30) übernahm die Rolle von Ruby Stokes (25). Da insgesamt acht Staffeln geplant sind und zwischen den Produktionen mehrere Jahre vergehen, fragen sich viele Zuschauer nun, ob weitere Hauptdarsteller ausgetauscht werden könnten. Besonders im Fokus stehen dabei Chris Fulton, der seit der zweiten Staffel nicht mehr als Phillip Crane zu sehen war, sowie die jüngeren Bridgerton-Geschwister Hyacinth und Gregory, die bisher von Florence Hunt (19) und Will Tilston als Kinder dargestellt wurden.
Showrunnerin Jess Brownell bestätigte im Januar, dass die nächsten Staffeln entweder Eloise und Phillip Crane oder Francesca und Michaela in den Mittelpunkt rücken werden. Brownell, die zudem bereits einen Hinweis zur neuen Lady Whistledown gab, versicherte zudem gegenüber Swooon, dass Eloise am Ende mit der Figur aus ihrer Buchvorlage zusammenkommen wird. Die Serie basiert auf den Romanen von Julia Quinn und folgt verschiedenen Mitgliedern der wohlhabenden Bridgerton-Familie bei ihrer Suche nach der großen Liebe im London des 19. Jahrhunderts. Während die erste Staffel sich um Daphne und Simon drehte und die zweite Anthony und Kate folgte, konzentrierte sich die dritte Staffel auf Colin und Penelope – obwohl eigentlich Benedict an der Reihe gewesen wäre.
Autorin Julia Quinn nahm nun im Gespräch mit Us Weekly Stellung zu den Sorgen der Fans bezüglich der jüngeren Geschwister Hyacinth und Gregory. "Sie waren beide ungefähr 12 und 13, als sie anfingen. Wenn man mich damals gefragt hätte, hätte ich gesagt: 'Ich weiß nicht.' Aber als ich sie bei der Premiere wiedersah, tranken beide Wein", erklärte sie. Inzwischen seien beide 18 Jahre alt und Will sei sogar mit seiner Freundin zur Premiere gekommen. Da bis zu den Staffeln der jüngsten Bridgertons noch einige Jahre vergehen werden, rechnet Quinn damit, dass die Darsteller dann in ihren Zwanzigern sein werden. "Wird es seltsam sein, dass wir sie kannten, als sie 12 waren? Wir sehen ständig Kinderstars erwachsen werden", meinte die Autorin. Sie selbst habe beim Schreiben der beiden Bücher ebenfalls Zeit gebraucht, um die Charaktere in ihrem Kopf erwachsen werden zu lassen.









