So steht Daniel Radcliffe zur neuen Harry-Potter-Generation
Daniel Radcliffe (36) hat sich zur neuen HBO-Serie von Harry Potter geäußert und dabei eine überraschend entspannte Haltung zum Generationswechsel gezeigt. In der "Late Show with Stephen Colbert" am 2. März sprach der Schauspieler über Dominic McLaughlin, der künftig in die Rolle des jungen Zauberers schlüpfen wird, und verriet, wie wichtig ihm diese Neubesetzung auch als Vater ist. "Ich freue mich sogar, dass mein Kind, wenn es älter ist und 'Harry Potter' mag, eine Version sehen kann, in der ich nicht mitspiele", erklärte Daniel. Er könne sich gut vorstellen, dass es für seinen Sohn seltsam wäre, die Filme mit dem eigenen Vater anzuschauen – das würde ihn aus der Geschichte herausreißen.
Der 36-Jährige sieht in der Neubesetzung aber noch einen weiteren Vorteil für sich persönlich. "Das bedeutet auch, dass es irgendwann jemand anderen geben wird, der all die 'Harry Potter'-Fragen beantwortet, und ich kann das an ihn weitergeben", scherzte er im Interview. Daniel zog einen Vergleich zu anderen ikonischen Figuren wie Spider-Man, der im Laufe der Jahre von verschiedenen Darstellern wie Tobey Maguire (50), Andrew Garfield (42) und Tom Holland (29) verkörpert wurde. "Es wird immer viele, viele Versionen geben", erklärte er und betonte: "Ich freue mich sehr, dass es an jemand anderen weitergegeben wird, und ich wünsche allen Beteiligten viel Glück."
Daniel spielte Harry Potter erstmals 2001 in "Harry Potter und der Stein der Weisen" und verkörperte die Figur in insgesamt acht Filmen, die auf den Fantasy-Romanen von J.K. Rowling (60) basieren. Die HBO-Serie wird die sieben Bände über einen Zeitraum von etwa einem Jahrzehnt hinweg buchgetreu umsetzen, wobei Dominic als Harry, Alastair Stout als Ron Weasley und Arabella Stanton als Hermine Granger besetzt wurden. Privat genießt Daniel derzeit sein Glück mit Partnerin Erin Darke (41), die er 2013 am Set von "Kill Your Darlings" kennengelernt hat. Ihr gemeinsamer Sohn, der im April 2023 zur Welt kam, weiß noch nichts von der Zaubererwelt seines Vaters – und das ist Daniel ganz recht. "Solange ich einfach nur sein Vater sein kann und er mich nicht als etwas anderes kennt, werde ich das so lange wie möglich aufrechterhalten", verriet er kürzlich der New York Times.










