Vorwürfe gegen Christian: Collien Fernandes teilt Statement

Vorwürfe gegen Christian: Collien Fernandes teilt Statement

- Fabienne Stepczynski
Lesezeit: 3 min

Nach den Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) meldet sich Collien Fernandes (44) nun selbst zu Wort: Auf Instagram veröffentlicht die Moderatorin ein ausführliches Statement. Zuvor hatte Der Spiegel über eine Strafanzeige berichtet, die Collien in Palma de Mallorca eingereicht haben soll – unter anderem wegen Anmaßung des Personenstands, öffentlicher Beleidigung, Offenlegung von Geheimnissen, wiederholter Körperverletzung im familiären Näheverhältnis und schwerer Bedrohung. In ihrem Post schildert sie jetzt ihre Sicht der Ereignisse und erhebt weitere schwere Vorwürfe. Collien berichtet, dass über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg unter ihrem Namen Fake-Profile erstellt worden seien, die sich mit ihrem beruflichen Umfeld vernetzt hätten. Auf Anfrage von Promiflash erklärte Christians Anwalt, man werde sich dazu nicht äußern. Der Spiegel-Artikel enthalte zahlreiche Unwahrheiten. Für Christian gilt die Unschuldsvermutung.

Collien schreibt auf Instagram: "Jahrelang wurden unter meinem Namen Fake-Profile erstellt, die sich eng mit meinem beruflichen Umfeld vernetzten." Die Accounts hätten zunächst harmlos gewirkt, dann Männer kontaktiert und flirtive Nachrichten geschickt. Schließlich seien unter ihrem Namen Nacktfotos und Sexvideos versendet worden, die so wirken sollten, als stammten sie von ihr. Sie behauptet zudem, die Person hinter den Profilen habe sogar telefoniert – mit einer KI-Stimme, die klinge wie ihre. Der Albtraum habe sich über rund zehn Jahre hingezogen. Laut Collien wurden "hunderten von Männern" Inhalte zugeschickt, mit "30 Männern" hätten sich sogar intensive Online-Affären entwickelt. Dabei seien ihr zufolge teilweise verstörende erotische Nachrichten mit Gewaltfantasien verschickt worden. 2024 habe sie eine Dokumentation über ihre Suche nach den Verantwortlichen gedreht und nun den mutmaßlichen Urheber gefunden: "Sein Name: Christian Ulmen." In ihrem Post ist zudem von einem angeblichen Geständnis an Weihnachten 2024 die Rede. Am Ende ihres Statements mahnt sie: "Sexualisierte Gewalt ist [...] bittere und knallharte Realität."

Wie Der Spiegel in einem Bericht schilderte, hatte Collien die Strafanzeige kurz vor Weihnachten 2024 eingereicht. Die 40-seitige Anzeige lag laut dem Magazin dem Bezirksgericht in Palma de Mallorca vor. In dem Schriftsatz warf die Moderatorin ihrem Ex-Mann "Identitätsdiebstahl über soziale Netzwerke" vor. In einer Nachricht an Christian schrieb Collien laut dem Bericht: "Du tust so, als sei das hier eine ganz normale Trennung unter zwei Eheleuten. Das ist sie nicht, du hast mich virtuell vergewaltigt." Christians Anwalt Christian Schertz teilte in einem Informationsschreiben an Bild mit: "Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig." Außerdem würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung" verbreitet. Collien und Christian waren mehrere Jahre ein Paar und heirateten, bevor sie sich trennten. Aus der Beziehung stammt ein Kind.

Christian Ulmen und Collien Ulmen-Fernandes im Januar 2017
Getty Images
Christian Ulmen und Collien Ulmen-Fernandes im Januar 2017
Collien Fernandes, Schauspielerin
Getty Images
Collien Fernandes, Schauspielerin
Christian Ulmen, Schauspieler
Imago
Christian Ulmen, Schauspieler