"One Piece": Startet die Realserie etwa bald ins Finale?
Die Netflix-Adaption von "One Piece" ist noch lange nicht am Ende der Geschichte angekommen – doch offenbar hat Manga-Schöpfer Eiichirō Oda bereits ein konkretes Ziel für die Serie im Kopf. Das verriet jetzt Mackenyu Arata (29), der in der Realverfilmung die Rolle des Schwertkämpfers Lorenor Zorro spielt. Im "The Movie Podcast" erklärte der Darsteller: "Er hat eine Vision davon, wo er die Serie beenden will. Nicht 'beenden', sondern wohin er die Live-Action führen möchte. Und wir alle wissen davon. Wir wissen, bis wohin er die Geschichte bringen will. Das hat mich ziemlich gehypt. Es gibt einen bestimmten Handlungsbogen, zu dem er die Serie führen möchte."
Diese Aussage dürfte bei Fans für reichlich Spekulationen sorgen. Denn bei dem aktuellen Produktionstempo der Serie – zweieinhalb Jahre Wartezeit zwischen Staffel eins und zwei – wäre es kaum möglich, den gesamten Manga zu adaptieren. Staffel drei wird erst die Alabasta-Saga abschließen, die im Manga bereits mit Kapitel 217 endete. Das aktuellste Manga-Kapitel trägt hingegen die Nummer 1.176. Das bedeutet, dass die Serie selbst nach drei Staffeln noch nicht einmal ein Fünftel des Materials abgedeckt haben wird. Da die Darsteller nicht jünger werden und die Produktionskosten durch immer größere Kämpfe steigen dürften, scheint ein vorzeitiges Ende unvermeidlich.
Die zweite Staffel der Serie ist seit dem 10. März bei Netflix verfügbar und setzt die Abenteuer von Monkey D. Luffy und seiner Strohhutbande fort. Zu seiner Crew gehören weiterhin Navigatorin Nami, Schwertkämpfer Roronoa Zoro, Geschichtenerzähler Usopp und Koch Sanji. Unter Fans kursieren nun zwei Favoriten als mögliches Ziel für die Live-Action-Serie: Enies Lobby, der von vielen als bisher bester Arc des Manga betrachtet wird und in etwa sechs Staffeln erreichbar wäre, oder die Rückkehr nach Sabaody, für die wohl rund zehn Staffeln nötig wären. Beide würden der Geschichte zwar keinen vollständigen Abschluss geben, könnten aber emotionale Höhepunkte bieten.







