

Diese neue Netflix-Doku spaltet die Meinungen der Zuschauer
True-Crime boomt – und auch die neue Netflix-Doku "Der TikTok-Killer" sorgt aktuell für reichlich Gesprächsstoff. Die spanische Produktion hat es zwischenzeitlich nach dem Serien-Hit "One Piece" bis auf Platz 2 der Charts des Streamingdienstes Netflix geschafft. Im Mittelpunkt steht das mysteriöse Verschwinden von Esther Estepa im Jahr 2023, das mit der Welt der sozialen Medien verknüpft wird. Die Doku wirft dabei eine zentrale Frage auf: Wie gut kennen wir eigentlich die Menschen, denen wir online folgen?
Erzählt wird die Geschichte einer Frau, die allein durch Spanien reist und plötzlich spurlos verschwindet. Während ihre Familie verzweifelt nach Antworten sucht, geraten auch ihre letzten Kontakte in den Fokus – darunter ein Mann, der sich auf Social Media als charismatischer Abenteurer inszeniert. Die Dokumentation zeichnet die Suche nach der Wahrheit nach und beleuchtet zugleich die Schattenseiten digitaler Selbstdarstellung. Regisseur Héctor Muniente setzt dabei auf eine nüchterne, teils beklemmende Inszenierung, die klassische True-Crime-Elemente mit modernen Online-Phänomenen verbindet.
Doch trotz des großen Interesses fällt das Zuschauer-Feedback gemischt aus. Auf IMDb kommt die Doku aktuell nur auf 6,0 von 10 Punkten. Während einige sie als "bewegend" und "erschütternd" bezeichnen, kritisieren andere vor allem das langsame Tempo und den Fokus auf den mutmaßlichen Täter. Auch technische Aspekte wie die Synchronisation sorgen für Unmut. Klar ist: "Der TikTok-Killer" sorgt für Diskussionen – und genau das macht die Doku für viele so sehenswert.






