Sarah Engels wagt mutigen ESC-Stunt aus zwei Metern Höhe
In Wien zeigt Sarah Engels (33) gerade, wie ernst sie es mit ihrem ESC-Abenteuer meint: Bei der Generalprobe zum ersten Halbfinale präsentierte die Sängerin ihren Song "Fire" – inklusive eines waghalsigen Stunts, der den anwesenden Presseleuten den Atem stocken ließ. Mitten in der Performance lässt sich Sarah rückwärts aus mehr als zwei Metern Höhe fallen, direkt in die Arme ihrer vier Tänzerinnen. Gegenüber Bild erklärte sie nach der Probe, wie groß die Überwindung anfangs gewesen sei, sich wirklich fallen zu lassen. Trotzdem zog sie die Aktion bei der Show souverän durch und erntete dafür lauten Applaus im Wiener Saal.
Der riskante Moment ist nur der Höhepunkt einer insgesamt sehr durchdachten Bühneninszenierung. Zunächst betritt Sarah die ESC-Bühne im scheinbar unschuldigen, weißen Kleid, bevor ihre Tänzerinnen ihr das Outfit vom Leib reißen und darunter ein knapper, supersexy Body mit Overknee-Stiefeln zum Vorschein kommt. So spiegelt die Optik den Songtitel "Fire" perfekt wider – vom zarten Beginn bis zum energiegeladenen Finale mit Stunt. "Wenn man da oben steht, ist es schon sehr hoch", beschreibt Sarah die Fallhöhe im Gespräch und betont, dass sie ihren "vier Mädels" zu hundert Prozent vertraut und den Sturz zahllose Male geprobt hat. Beim Publikum kam das Konzept gut an, auch wenn die Favoritenländer wie Finnland oder Griechenland in der Generalprobe noch etwas stärkere Reaktionen hervorriefen.
Für einen besonderen Gänsehautmoment sorgte außerdem Vicky Leandros (73), die als Musiklegende zum ESC zurückkehrte. Im funkelnden Goldkleid stand sie in Wien auf der Bühne und kündigte ihren Auftritt mit ihrem Welthit "L’amour est bleu" in einem neuen Arrangement an. Vicky erzählte Bild, dass der Song ihr einst viele Türen geöffnet und internationale Tourneen, etwa in Kanada und Japan, ermöglicht habe. Die Sängerin verbindet mit dem Wettbewerb eine lange Geschichte: Bereits als Teenager stand sie dort auf der Bühne und holte 1972 mit "Après toi" den Sieg. Auch Jahrzehnte später wirkt die Rückkehr der Ikone auf die ESC-Bühne wie ein persönliches Wiedersehen mit einem wichtigen Kapitel ihres Lebens. Sarah trifft damit in Wien auf eine Frau, für die der Songwettbewerb zum Startschuss einer großen Karriere geworden ist.











