Sarah Engels erlebte "Gewalt im engsten persönlichen Umfeld"
Durch den Fall von Collien Fernandes (44) und Christian Ulmen (50) sprechen aktuell viele deutsche Promis das Thema digitale Gewalt an. Bei Instagram gibt auch Sarah Engels (33) ein Statement ab. Dabei enthüllt die Sängerin, dass sie selbst in der Vergangenheit Opfer verschiedener Formen von Gewalt wurde. "Ich selbst weiß, wie sich psychische, häusliche, sexualisierte, digitale und strukturelle Gewalt im engsten persönlichen Umfeld anfühlen. [...] Ich habe größten Respekt vor Collien Fernandes [...]", erzählt sie ihrer Community. Weitere Details gibt Sarah zwar nicht preis, dafür macht sie sehr deutlich, wie sehr die Erfahrungen sie geprägt haben.
Sarah wisse genau, wie es ist, "wenn einem die eigene Identität und die eigene Stimme genommen werden". Ihrer Meinung nach sei es aber immer noch ein großes Problem, dass Frauen oft nicht geglaubt wird, weshalb sie ihre Erfahrungen selten öffentlich machen und anfangen, sich selbst zu hinterfragen. Die 33-Jährige habe lange auf eine Zeit gehofft, in der Frauen ihre Wahrheit aussprechen dürfen, ohne Angst zu haben, dass man die Echtheit ihrer Aussagen anzweifelt. Besonders schockierend sei für Deutschlands ESC-Kandidatin: "Dass diese Art von Gewalt oft genau dort stattfindet, wo niemand sie vermuten will und von genau denen ausgeht, von denen es niemand erwartet." Die "gefährlichsten Männer" seien oft im Freundes- oder Bekanntenkreis.
Sarah ist nicht die Erste, die aufgrund von Colliens Fall Derartiges offenbart. Auch Cathy Hummels (38) solidarisierte sich mit der Schauspielerin und betonte, selbst schon ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben. Collien soll ihren Ex-Mann Christian vergangene Woche laut eines Berichts des Spiegels unter anderem wegen der angeblichen Verbreitung sogenannter Deepfakes von ihr angezeigt haben. Für den Schauspieler gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Während Christian sich bisher nicht selbst äußerte, gab sein Anwaltsteam gegenüber dem Presseportal ein Statement bezüglich der Informationsverbreitung durch den Spiegel ab: "Aus Anlass der aktuellen SPIEGEL-Berichterstattung zeigen wir an, dass wir ab sofort und allein die presserechtlichen Interessen von Christian Ulmen vertreten. Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig." Gegen das Magazin werde man rechtliche Schritte einleiten.






