Kurz vor ESC: Sarah Engels' "Fire" ist meistgesuchter Song
Rund eine Woche vor dem Eurovision Song Contest in Wien hat Sarah Engels (33) bereits einen Triumph errungen: Laut Google-Auswertungen der vergangenen 30 Tage ist ihr ESC-Beitrag "Fire" weltweit der meistgesuchte Song des gesamten Wettbewerbs. Damit lässt die 33-Jährige namhafte Konkurrenz hinter sich – darunter den französischen Titel "Regarde!" und das italienische Lied "Per Sempre Sì". Das globale Suchinteresse kommt dabei vor allem aus dem deutschsprachigen Ausland und aus Nordeuropa: Die meisten Anfragen zu Sarah und "Fire" verzeichnete Google in Österreich, der Schweiz, Dänemark, Griechenland und Schweden. Pikant dabei: In Deutschland selbst liegt der heimische Beitrag in der Suchstatistik nicht vorne – hier führt der finnische Song "Liekinheitin" die Rangliste an. Kritik an Sarahs Song übte zuletzt ESC-Veteran Guildo Horn (63): "Ihren ESC-Titel finde ich leider so sehr auf Nummer sicher gestrickt, dass es mir fast für sie leid tut."
Auch das allgemeine ESC-Interesse explodiert förmlich. So stiegen die weltweiten Suchanfragen rund um „eurovision 2026 tickets" innerhalb einer einzigen Woche satte 170 Prozent. Noch dramatischer fällt der Anstieg bei politisch aufgeladenen Fragen aus: Die Suchanfrage danach, welche Länder den Eurovision Song Contest möglicherweise boykottieren könnten, legte im selben Zeitraum um 560 Prozent zu. Beim Blick auf die beliebtesten ESC-Gewinnerinnen und -Gewinner seit 2004 thront übrigens Conchita Wurst (37) ganz oben im weltweiten Suchinteresse. Die österreichische Künstlerin hatte 2014 den Wettbewerb für ihr Heimatland gewonnen – und ist bis heute eine der gefragtesten ESC-Ikonen im Netz. Dahinter folgen die italienische Rockband Måneskin, die schwedische Sängerin Loreen (42), ABBA sowie Céline Dion (58), die 1988 für die Schweiz den Sieg nach Hause holte. Das will nun auch Sarah schaffen.
Bereits kurz nach Sarahs Ankunft in Wien wartete die erste unangenehme Überraschung: Die Fluggesellschaft hatte ihren Koffer verloren – und damit sämtliche Kostüme und Outfits. Mit einer guten Portion Selbstironie wandte sich die Sängerin daraufhin an ihre Fans: "Also wenn ich dann im Schlafanzug auftrete, nehmt es mir nicht übel." Zum Glück endete das Gepäck-Debakel mit einem Happy End: Der Koffer wurde schnell ausfindig gemacht und nach Wien gebracht. Doch dann der nächste Rückschlag: Nur wenige Stunden vor ihrer ersten Probe auf der ESC-Bühne wandte sich Sarah mit einer besorgniserregenden Nachricht an ihre Followerschaft – in einer Instagram-Story schrieb sie: "Mir ist gerade ganz schwarz vor Augen. Suche eine Physio oder Chiropraktiker in Wien." Dazu postete sie ein Bild einer Wärmepflaster-Packung sowie einer Flasche Muskel- und Gelenkfluid. Beim Finale ist sie dann hoffentlich fit und "on fire".











