15 Jahre lang: Dieser Fehler zieht sich durch "Supernatural"
In "Supernatural" jagten Sam Winchester (Jared Padalecki, 43) und Dean Winchester (Jensen Ackles, 48) fünfzehn Jahre lang übernatürliche Wesen quer durch die USA – und verließen sich dabei immer wieder auf ein auffälliges Indiz am Tatort: gelbes Pulver mit angeblichem Schwefelgeruch. Der Ursprung des Tricks liegt laut Kino.de in einem handfesten Serienfehler, der schon früh auftaucht: Bereits in den Anfangsjahren stoßen die Jäger an Tatorten auf gelbe Rückstände und identifizieren sie nach einem schnellen Riechtest als Schwefel – im "Supernatural"-Universum ein fester Beweis für die Anwesenheit von Dämonen.
In der Realität ist Schwefel in seiner Reinform als gelbe, kristalline Substanz jedoch geruchlos. Der typische, an faule Eier erinnernde Duft stammt dagegen von schwefelhaltigen Verbindungen wie Schwefelwasserstoff in Gasform. Trotzdem bleibt der "Schwefelduft" in der Serie ein wiederkehrendes Warnsignal. In "Guten Morgen, Vietnam" nutzt der Mörder Jeffrey Sam und Deans Angewohnheit gegen sie: Er verteilt gezielt den Geruch, die Brüder vermuten Dämonen am Werk, folgen der falschen Spur und laufen dem Täter damit regelrecht in die Arme.
"Supernatural" lief ursprünglich von 2005 bis 2020 beim US-Sender The CW und brachte es auf insgesamt 327 Episoden. Die Serie um die Brüder Winchester, die Geister, Dämonen und andere übernatürliche Wesen bekämpfen, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem echten Kultphänomen. Hauptdarsteller Jared und Jensen, die als Sam und Dean zu sehen waren, pflegen auch abseits der Kameras eine enge Freundschaft. Jared beschrieb das Verhältnis zu seinem Kollegen in der Vergangenheit mehrfach als das eines echten Bruders.





