

"The Handmaid's Tale"-Ende: Ein Spin-off gibt Hoffnung
Nach sechs Staffeln ist Schluss für The Handmaid's Tale. Die Serie um June, gespielt von Elisabeth Moss (43), findet mit der aktuellen Staffel ihr offizielles Ende. Eine siebte Staffel wird es nicht geben, wie Co-Showrunnerin und Produzentin Yahlin Chang bestätigte. Die finalen Folgen sollen den Fans einen würdigen Abschluss bieten und ihre Wünsche erfüllen. "Fans werden für ihre Hingabe belohnt", versprach Samira Wiley (38), die in der Serie Moira verkörpert, im Interview mit Variety. Die Geschichte der dystopischen Welt von Gilead ist damit jedoch noch lange nicht beendet.
Stattdessen geht es mit "The Testaments: Die Zeuginnen" weiter, das an die Ereignisse von "The Handmaid's Tale" anknüpft. Die Spin-off-Serie spielt laut Kino.de rund 15 Jahre nach Staffel 1 und etwa vier Jahre nach dem Finale von Staffel 6. Im Mittelpunkt stehen diesmal Junes inzwischen erwachsene Tochter Agnes sowie die junge Daisy, die sich als Rekrutin nach Gilead einschleust. Die beiden Rollen werden von Chase Infiniti und Lucy Halliday übernommen. Auch Ann Dowd (70) kehrt als die strenge Tante Lydia zurück. Gemeinsam arbeiten die drei Frauen im Untergrund daran, das System von Gilead zu Fall zu bringen und den Funken der Rebellion, den June entfacht hat, in der nächsten Generation weiterzutragen.
Ob June selbst in "The Testaments" auftauchen wird, bleibt bislang offen. Ihr Schicksal nach dem Ende von "The Handmaid's Tale" wurde noch nicht enthüllt. Elisabeth Moss ist jedoch als Produzentin an dem Spin-off beteiligt, sodass ihre Figur möglicherweise durch ihr Vermächtnis oder ihre Tochter eine Rolle spielen könnte. Die Buchvorlage zur Originalserie, Margaret Atwoods Roman "Der Report der Magd", endete inhaltlich bereits mit den Ereignissen aus Staffel 1. Die Serie ging also bereits weit über die literarische Vorlage hinaus. Mit der Fortsetzung "Die Zeuginnen" adaptiert man nun Atwoods zweiten Roman zur Geschichte von Gilead.





