Wiegt 60 Kilo: Senna Gammour wehrt sich gegen Bodyshaming
Senna Gammour (46) hat genug von Hasskommentaren im Netz. Die ehemalige Monrose-Sängerin hat sich auf Instagram zu Wort gemeldet und spricht offen über ihr Gewicht sowie die ständigen Anfeindungen, denen sie ausgesetzt ist. "Ich wiege 60 Kilo und für mich war mein Körper nie ein Thema. Dass Menschen sich daran stören, sagt mehr über sie als über mich", schreibt die Musikerin in ihrem Beitrag. Dabei macht die Künstlerin deutlich, dass sie nicht einsehen will, weshalb sich Frauen für ihr Aussehen rechtfertigen müssen. "Seit wann muss sich eine Frau Mitte 40 für ihr Aussehen oder Gewicht rechtfertigen? Und seit wann sind 60 Kilo überhaupt ein Problem?", fragt Senna ihre Follower.
Die Sängerin nutzt ihren Post, um gegen Bodyshaming und Frauenhass im Netz anzukämpfen. "Ich finde es ehrlich erschreckend, wie selbstverständlich Frauen für alles bewertet werden, ihren Körper, ihr Alter, ihren Beziehungsstatus", prangert sie an. Besonders enttäuschend findet Senna, dass auch Frauen untereinander für diese Art von Hass sorgen. "Von Männern kennt man solche Kommentare leider schon, aber wenn Frauen anfangen, andere Frauen kleinzumachen, dann ist das nicht nur enttäuschend, sondern genau das, was diesen Frauenhass im Netz am Leben hält", schreibt sie weiter. Ihr Appell an alle Frauen: "Wir sollten uns nicht gegenseitig angreifen, sondern uns stärken, denn das eigentliche Problem ist nicht der Körper einer Frau, sondern der Hass, mit dem auf sie geschaut wird."
Mit ihren klaren Worten trifft die Künstlerin offenbar einen Nerv. Unter ihrem Beitrag sammeln sich zahlreiche unterstützende Kommentare ihrer Fans. "Auf den Punkt gebracht. Danke", schreibt ein User. Senna nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um ihre Meinung geht. Vor rund zwei Monaten kommentierte die Musikerin einen frauenfeindlichen Spruch von Oliver Pocher (48), der für heftige Diskussionen sorgte. In ihrer Instagram-Story teilte sie den entsprechenden Clip und schrieb: "Und das Schlimme daran ist, dass solche sexistischen, frauenfeindlichen Aussagen und Übergriffe von alten weißen Männern nicht einmal heimlich passieren, sondern von ihnen selbst veröffentlicht werden." Damit kritisierte sie nicht nur das Verhalten selbst, sondern auch die Selbstverständlichkeit, mit der solche Aussagen heute noch öffentlich gemacht werden.







