Justin Baldoni plant Zeugenaussage im Rechtsstreit mit Blake
Im Rechtsstreit zwischen Blake Lively (38) und Justin Baldoni (42) rund um den Film It Ends With Us zeichnet sich ein neues Kapitel ab. Obwohl Justin nicht mehr als Beklagter in dem Fall geführt wird, plant er offenbar, bei der bevorstehenden Verhandlung persönlich auszusagen. Das geht aus einem Gerichtsdokument hervor, das am 9. April eingereicht wurde und dem Magazin People vorliegt. Darin heißt es, dass Justins Anwälte eine aktualisierte Zeugenliste vorlegen werden, die seinen Auftritt sowie den seiner ehemaligen Mitbeklagten vorsieht – darunter Produzent Jamey Heath und Krisenmanagerin Melissa Nathan. Die Verhandlung ist für den 18. Mai in New York angesetzt.
Ziel der geplanten Aussage ist es laut dem Dokument, Blakes Vorwürfe einer gezielten Verleumdungskampagne zu widerlegen. "Die Aussagen bleiben relevant, um die falschen Anschuldigungen einer Schmutzkampagne gegen die Klägerin zu entkräften", schreiben Justins Anwälte. Grund für den veränderten Status des Regisseurs ist ein Urteil vom 2. April, bei dem US-Bezirksrichter Lewis Liman zehn von dreizehn Klagen abwies – darunter Belästigung, Verleumdung und Verschwörung. Nur noch ein Vertragsbruch sowie zwei Klagen im Zusammenhang mit Vergeltungsmaßnahmen werden vor Gericht verhandelt. Justins Produktionsfirma Wayfarer Studios bleibt in diesen verbleibenden Punkten weiterhin angeklagt. Blake selbst ließ über ihre Anwältin Sigrid McCawley ausrichten, sie "freue sich darauf, bei der Verhandlung auszusagen."
Der Konflikt zwischen Justin und Blake hatte sich im Dezember 2024 zugespitzt, als die Schauspielerin eine Klage einreichte, in der sie ihm sexuelle Belästigung am Set des gemeinsamen Films sowie den Aufbau einer koordinierten Medienkampagne gegen sie vorwarf. Justin wies die Vorwürfe zurück und reichte seinerseits Klage ein. Die beiden hatten bei "It Ends With Us" zusammengearbeitet – Justin als Regisseur und Produzent, Blake als Hauptdarstellerin und Produzentin. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Colleen Hoover (46) und kam im Sommer 2024 in die Kinos. Auch lange danach wirken die während der Dreharbeiten entstandenen Konflikte immer noch nach und sorgen für reichlich Gesprächsstoff.








