Rechtsstreit: Justin Baldonis Anwalt spricht von großem Sieg
Der Rechtsstreit zwischen Justin Baldoni (42) und Blake Lively (38) ist beendet – und Justins Anwalt Bryan Freedman feiert das Ergebnis als klaren Triumph für seinen Mandanten. In der Sendung "TMZ Live" erklärte er: "Es war ein riesiger Sieg. Es war eine unglaubliche Gelegenheit, und ich glaube nicht, dass man eine unglaubliche Gelegenheit verstreichen lässt." Demnach gehe es dem Schauspieler und Regisseur nach der Einigung gut – er sei "ziemlich guter Stimmung". Beide Seiten hatten sich kurz vor einem bevorstehenden Prozess auf einen Vergleich geeinigt. In einem gemeinsamen Statement betonten die Vertreter von Justins Produktionsfirma Wayfarer Studios sowie Blakes Seite: "'It Ends With Us' ist eine Quelle des Stolzes für uns alle, die daran gearbeitet haben, ihn zum Leben zu erwecken."
Freedman argumentiert, sein Mandant habe technisch gesehen gar keinen Vergleich geschlossen, sondern gewonnen – nämlich als Richter Lewis Liman zehn von dreizehn Vorwürfen gegen Justin abwies. Darunter fielen Anklagepunkte wie sexuelle Belästigung, Verleumdung und Verschwörung. "Er konnte wieder durchatmen", beschrieb der Anwalt die Reaktion seines Mandanten. "Als Mann öffentlich der sexuellen Belästigung beschuldigt zu werden, ist verheerend. Was er durchgemacht hat – ich werde emotional, wenn ich darüber spreche, weil er so ein großartiger Mensch ist." Der verbleibende Prozess hätte sich auf Blakes Vorwürfe der Vertragsverletzung und Vergeltungsmaßnahmen konzentriert. Im gemeinsamen Statement hieß es weiter, man stehe "fest hinter Arbeitsplätzen frei von Fehlverhalten" und hoffe, dass die Einigung allen Beteiligten Frieden bringe – "einschließlich eines respektvollen Umgangs online".
Der Rechtsstreit hatte sich über fast zwei Jahre hingezogen und war aus einem Zerwürfnis am Set entstanden. Blake hatte im Dezember 2024 Beschwerde gegen Justin eingereicht und ihm unter anderem sexuell unangemessenes Verhalten sowie eine koordinierte Schmutzkampagne gegen sie vorgeworfen. Justin reichte daraufhin eine Gegenklage über 400 Millionen Dollar gegen Blake und ihren Ehemann Ryan Reynolds (49) ein – diese wurde jedoch von einem Richter abgewiesen. Inzwischen hat Blake die außergerichtliche Einigung bereits hinter sich gelassen: Noch am Tag der Bekanntgabe des Vergleichs erschien sie bei der Met Gala in New York. Der Film, der all dies ausgelöst hatte, war derweil ein beachtlicher Kassenerfolg: "It Ends With Us", basierend auf dem gleichnamigen Roman von Colleen Hoover, spielte weltweit rund 351 Millionen Dollar ein – bei einem Budget von etwa 25 Millionen Dollar.







