Bryan Cranston und Frankie Muniz schießen gegen Shia LaBeouf
Was als nostalgischer Rückblick auf eine gemeinsame Erfolgsserie begann, entwickelte sich für Shia LaBeouf (39) schnell zu einem öffentlichen Seitenhieb. Bryan Cranston (70) und Frankie Muniz (40) saßen für das Magazin Esquire zusammen, als Frankie eine bis dahin wenig bekannte Geschichte aus seiner Karriere teilte: Er war ursprünglich für die Hauptrolle in dem Kinofilm "Holes" aus dem Jahr 2003 vorgesehen, entschied sich dann aber für "Agent Cody Banks". "Ich habe sofort 'Agent Cody Banks' gewählt", erklärte Muniz – obwohl er Druck aus seinem Umfeld verspürt habe, "Holes" zu bevorzugen, da es "etwas dramatischer" gewesen sei. Die Rolle in "Holes" ging schließlich an Shia LaBeouf.
Im Gespräch mit Bryan zeigte sich Frankie offen nachdenklich über diese Weggabelung in seiner Laufbahn. "Shia LaBeouf hat es dann gemacht, was seine Filmkarriere wirklich beflügelt hat", sagte er und fragte sich rückblickend: "Wäre ich als Schauspieler ernster genommen worden?" Auf den Gedanken wusste Bryan nur eine Antwort zu geben: "Du hättest Shia LaBeoufs Leben abbekommen können". Und er legte noch nach: "Lass das so stehen. Shia, such dir Hilfe." Aus einem harmlosen Gespräch über Hollywood-Entscheidungen wurde damit ein unverblümter Kommentar zu Shias turbulenter Vergangenheit.
Bryan und Frankie kennen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit in der Kultserie Malcolm mittendrin, in der sie jahrelang zusammen vor der Kamera standen. Bryan spielte darin den chaotischen, aber liebevollen Vater Hal, während Frankie die Hauptrolle des hochbegabten Malcolm übernahm. Shia LaBeouf, dessen Karriere nach "Holes" tatsächlich an Fahrt aufnahm, machte in den folgenden Jahren vor allem mit der "Transformers"-Reihe international auf sich aufmerksam, sorgte aber auch immer wieder mit persönlichen Eskapaden für Schlagzeilen.








