

So reagierte GNTM-Julias Arbeitgeber RTL auf den Modelwunsch
Julia, eine ehemalige Kandidatin der aktuellen Staffel von Germany's Next Topmodel, hat beim Final-Screening der Show im Zoo Palast in Berlin Klartext zu ihrer Situation bei Arbeitgeber RTL gesprochen. Nachdem sie zuvor im Podcast "Weisses Sofa" angedeutet hatte, dass der Sender mit ihrer Teilnahme beim Konkurrenten ProSieben ab einem gewissen Zeitpunkt Probleme gehabt habe, gibt die 25-Jährige nun Entwarnung. "Ich darf beides machen", verkündete sie gegenüber Joyn stolz. Sie werde jetzt zurück an die Journalistenschule von RTL gehen und diese bis Ende des Jahres abschließen. "Ich hab ja ein Köpfchen, das möchte ich auch nutzen", so die Ex-Kandidatin.
Dass Julia auch das Modeln künftig nicht vernachlässigen will, macht sie ebenfalls deutlich. "Journalismus 99 Prozent, Modeln 100 Prozent", stellte sie klar – auch wenn sie zugibt, dass es eine Herausforderung sei, beides parallel zu stemmen, da es sich dabei um zwei Vollzeitjobs handle. Bereits jetzt wurde sie für einen Modeljob gebucht. Details möchte sie noch nicht verraten, nur so viel: "Ich werde etwas tragen, das ich in meinem Leben noch nie getragen habe – und bin dann gespannt, wie es wird, im Sommer." Neben der beruflichen Doppelbelastung thematisiert Julia auch offen ihre Haut: Auf Instagram reagierte sie auf einen negativen Kommentar zu ihrer Akne und erklärte, dass sie ihre Hautprobleme in der Show bewusst zeige. "Ich habe lange gedacht, ich muss erst perfekte Haut haben, bevor ich endlich richtig Model sein kann. Aber das stimmt nicht", schrieb sie und wollte damit anderen Betroffenen Mut machen.
Während ihrer GNTM-Zeit hatte Heidi Klum (53) die Situation mit Julias Arbeitgeber sogar selbst auf dem Catwalk angesprochen. "Julia studiert an der Journalistenschule von RTL. Tja, liebe Konkurrenz, das macht mir gar nichts aus!", stellte die Modelchefin in der Umstyling-Folge klar. Für Julia selbst war die Teilnahme an der Show weit mehr als ein berufliches Experiment – sie war eine persönliche Reise. Vor zwei Jahren hatte sie ihren Freund bei einem Arbeitsunfall verloren, was sie in eine schwere Identitätskrise gestürzt hatte. Den GNTM-Wunsch habe sie schon lange vor ihrer Journalismuskarriere gehegt, und schließlich sei genau dieser Schicksalsschlag der Auslöser gewesen, sich bei der Show anzumelden. Als Vorbilder für ihren weiteren Weg nannte sie gegenüber Joyn Rebecca Mir (34) und Lena Gercke (38) – mit dem Zusatz, dass sie selbst über das bloße Moderieren hinausgehen und jungen Menschen den Journalismus näherbringen wolle.







