Nach Vorfall: Shia LaBeouf wegen Körperverletzung angeklagt
Drei Monate nach seiner Festnahme in New Orleans hat Shia LaBeouf (39) nun offiziell eine Anklage erhalten. Wie TMZ berichtet, hat das Staatsanwaltsbüro des Orleans Parish drei Anklagepunkte wegen einfacher Körperverletzung gegen den 39-jährigen Schauspieler erhoben. Auslöser war eine Auseinandersetzung in der Mardi-Gras-Nacht am 17. Februar in einer Bar im French Quarter von New Orleans. Dort soll sich Shia zunehmend aggressiv verhalten haben, woraufhin er von Mitarbeitern aus dem Lokal gebracht wurde. Anschließend habe er einen Mann mehrfach mit der Faust geschlagen. Danach soll er wieder in die Bar zurückgekehrt sein und sowohl denselben Mann als auch einen weiteren Gast im Gesicht attackiert haben.
Bereits nach seiner Festnahme im Februar wurden dem Schauspieler strenge Auflagen erteilt: Shia musste regelmäßige Alkohol- und Drogentests absolvieren und sich in eine Entzugstherapie begeben. Zudem musste er eine Kaution von 100.000 US-Dollar hinterlegen – unter anderem wegen des Vorwurfs, während der Auseinandersetzung einen homophoben Begriff verwendet zu haben. In einem Interview mit Channel 5 äußerte sich Shia kurz darauf zu dem Vorfall. "Wenn ich alleine stehe und neben mir stehen drei schwule Typen, die mein Bein berühren, bekomme ich Angst", sagte er gegenüber Andrew Callaghan. Zudem räumte er ein, unangebrachte Worte benutzt zu haben: "Ich möchte niemandes Gefühle verletzen... Es war falsch von mir."
Es ist nicht das erste Mal, dass Shia LaBeouf wegen Eskapaden in den Schlagzeilen steht, denn zuletzt sorgt der Schauspieler immer wieder mit auffälligem Verhalten für Aufsehen. Erst kürzlich machte er in Rom von sich reden, als er in einem Video in einem Restaurant völlig die Beherrschung verlor. Die aktuellen Vorwürfe aus New Orleans reihen sich damit in eine ganze Serie von Zwischenfällen ein. Wie sich der Fall nun entwickelt, bleibt jedoch abzuwarten.






