Alan Osmonds Sohn ehrt verstorbenen Vater nach MS-Kampf
Alan Osmond (†76), Gründungsmitglied der legendären Musikerfamilie The Osmonds, ist am 20. April im Alter von 76 Jahren verstorben – umgeben von seiner Frau Suzanne und seinen Söhnen. Nun hat sich sein Sohn David Osmond mit bewegenden Worten auf Instagram an die Öffentlichkeit gewandt und dabei auch auf eine besondere, schmerzhafte Verbindung zu seinem Vater hingewiesen: Beide litten an Multipler Sklerose. "Es ist schwer in Worte zu fassen, was ein Leben wie das seine wirklich bedeutet. Er war nicht nur mein Vater. Er war ein großartiges Vorbild an Stärke, an Freundlichkeit, daran, wie man Menschen behandelt und wie man da ist, wenn es darauf ankommt", schrieb David, der selbst unter anderem als Teilnehmer bei American Idol bekannt wurde.
In seinem emotionalen Post beschreibt David, wie ähnlich er und Alan sich in vielen Momenten fühlten: "Er war mein Kumpel, und ich hatte so viel mit ihm gemeinsam. Die Liebe zur Musik, ja, aber seltsamerweise teilten wir sogar die gleiche Diagnose: MS. Wir kannten die Frustrationen des anderen, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Nur eine lange Umarmung, und wir verstanden uns auf eine seltene und wunderschön einzigartige Weise." David erhielt seine Diagnose 2005. Laut dem Motivationstrainer ging sein Vater mit der Krankheit mit großer Entschlossenheit um und habe ihm beigebracht, niemals aufzugeben. In seinem Post schreibt er, dass all die kleinen Augenblicke mit Alan nun eine noch größere Bedeutung für ihn hätten. Er spricht von einem gebrochenen Herzen, aber auch von tiefer Dankbarkeit und der Vorstellung, dass sein Vater nun frei von Beschwerden sei.
Alan war bereits 1987 an Multipler Sklerose erkrankt, nachdem er beim Auftritt auf der Bühne seinen rechten Arm nicht mehr heben konnte. Er ließ sich davon jedoch nicht definieren – sein Lebensmotto lautete: "Ich habe vielleicht MS, aber MS hat nicht mich." Sein Sohn David erhielt seine eigene Diagnose im Jahr 2005. Alan hatte sich stets aktiv dafür eingesetzt, andere MS-Betroffene zu ermutigen, und verbrachte viel Zeit damit, bei entsprechenden Veranstaltungen zu sprechen. Die offizielle Todesursache hat die Familie bislang nicht bekannt gegeben.






