

MS-Kampf: The-Osmonds-Sänger Alan Osmond ist verstorben
The Osmonds trauern erneut um eines ihrer Mitglieder: Alan Osmond (†76) ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Wie der Sender KSL berichtet, verstarb der Musiker im Kreise seiner Familie – an seiner Seite waren seine Frau Suzanne sowie die gemeinsamen acht Söhne. Alan hatte seit seiner Diagnose im Jahr 1987 mit Multipler Sklerose gekämpft. Eine offizielle Todesursache hat die Familie bislang nicht genannt. In einem Statement erklärte sie: "Seine positive Einstellung war für viele eine Inspiration, und er widmete einen Großteil seiner Zeit damit, bei MS-Veranstaltungen zu sprechen und Menschen wie ihn selbst zu ermutigen, wie sie geistig und körperlich mit dem Fortschreiten und der Behandlung der Krankheit umgehen können."
Alan wurde als Teil der Osmond-Familie weltbekannt, nachdem die Brüder in der Andy-Williams-Show aufgetreten waren. Bereits mit zwölf Jahren stand er gemeinsam mit seinen Brüdern Wayne, Merrill und Jay als Barbershop-Quartett auf der Bühne. Später stieß auch der jüngere Bruder Donny zur Gruppe. In den 1970er Jahren feierten The Osmonds als Popgruppe weltweite Erfolge. Alan fungierte dabei nicht nur als Sänger, sondern auch als Songwriter und Komponist – er schrieb unter anderem die bekannten Songs "One Bad Apple" und "Crazy Horses". Rückblickend beschrieb er seine MS-Diagnose mit den Worten gegenüber der Öffentlichkeit: "Ich stand auf der Bühne und konnte meinen rechten Arm nicht heben. Ich vertraute meinem himmlischen Vater. Man braucht Widerstand im Leben – das war meine Prüfung." Ein Satz seiner Mutter begleitete ihn dabei stets: "Ich mag MS haben, aber MS hat nicht mich!"
Vor rund einem Jahr mussten The Osmonds Abschied von Wayne Osmond nehmen. Der Musiker starb am Neujahrstag im Alter von 73 Jahren, wie seine Familie damals in einem Statement gegenüber dem TV-Sender KTVX bestätigte. "Wayne Osmond, geliebter Ehemann und Vater, ist gestern Abend friedlich im Kreise seiner liebenden Ehefrau und seiner fünf Kinder von uns gegangen", hieß es in der Erklärung.




