Anne Hathaway empfand sich lange selbst als "peinlich"

Anne Hathaway empfand sich lange selbst als "peinlich"

- Anna Pejsek
Lesezeit: 2 min

Anne Hathaway (43) hat sich jahrzehntelang unwohl in ihrer Haut gefühlt – und spricht jetzt offen darüber. Im Rahmen des Titelbeitrags für das Magazin People zur Ausgabe "World's Most Beautiful 2026" verrät die Schauspielerin, dass sie sich erst mit Anfang 40 wirklich sicher wurde. "Ich glaube, ich hatte die längste ununterbrochene peinliche Phase in ganz Hollywood", so Anne. Sie ergänzte: "Ich glaube, meine zog sich bis in die späten Dreißiger hin." Sie beschreibt, dass sie zwar gerne locker und entspannt in Situationen hätte hineingehen wollen, aber nie so richtig ihren Platz finden konnte.

Schon als Kind fiel ihr das Reden schwer, wie die in New Jersey aufgewachsene Schauspielerin gegenüber People erläutert. Die Angst und der Stress rund ums Kommunizieren trieben sie letztlich zur Schauspielerei – denn dort konnte sie alle ihre Texte auswendig lernen. Mit dem Erreichen der 40 habe sich dann vieles verändert: "Plötzlich war die Generalprobe vorbei. Ich merkte: Es war nie eine Generalprobe. Es war das Leben. Es ist die ganze Zeit passiert." Seither habe sie die Angst verloren – denn, so sagt sie: "Es ist schon so schlimm gelaufen, wie es nur konnte. Also wovor habe ich Angst?" Karrieretechnisch läuft es für die 43-Jährige gerade jedenfalls auf Hochtouren: In diesem Jahr allein stehen fünf große Filmprojekte an – darunter "Mother Mary", "Der Teufel trägt Prada 2", "Verity" (basierend auf einem Roman von Colleen Hoover), "The End of Oak Street" und Christopher Nolans (55) "The Odyssey". "Ein wirklich entspanntes Fünf-Film-Jahr", kommentiert Anne das selbstironisch.

Anne steht in diesem Jahr aber nicht nur wegen ihrer Filmflut im Fokus, sondern auch, weil sie zuletzt ungewohnt offen über die Schattenseiten des Filmgeschäfts gesprochen hat. Gegenüber People hatte sie sich bereits dazu geäußert, wie sie den gnadenlosen Körperkult in Hollywood erlebt hat – etwa im Zusammenhang mit ihrer Vorbereitung auf die Rolle der Catwoman in "The Dark Knight Rises", für die sie körperlich hart trainiert hatte.

Anne Hathaway bei den 98. Oscars im Dolby Theatre in Hollywood
Getty Images
Anne Hathaway bei den 98. Oscars im Dolby Theatre in Hollywood
Anne Hathaway, Stanley Tucci, Meryl Streep und Emily Blunt bei der Weltpremiere von "Der Teufel trägt Prada 2" im Lincoln Center in New York
Getty Images
Anne Hathaway, Stanley Tucci, Meryl Streep und Emily Blunt bei der Weltpremiere von "Der Teufel trägt Prada 2" im Lincoln Center in New York
Anne Hathaway als Selina Kyle in "The Dark Knight Rises" (2012), Regie: Christopher Nolan
Imago
Anne Hathaway als Selina Kyle in "The Dark Knight Rises" (2012), Regie: Christopher Nolan
Welche Anne begeistert euch mehr: die offen verletzliche von früher oder die souveräne Anne Anfang 40?