"Der Teufel trägt Prada": Budget musste erkämpft werden
Meryl Streep (76) hat in der Sendung "The Late Show with Stephen Colbert" über die Produktion des Films "Der Teufel trägt Prada" gesprochen und dabei verraten, dass das Team damals um das Budget für den Streifen kämpfen musste. Vor 20 Jahren sei die Verfilmung des Romans von Lauren Weisberger als klassischer Frauenfilm abgestempelt worden, was es schwierig gemacht habe, eine angemessene Finanzierung zu bekommen. "Wir mussten um unser Budget kämpfen. Und das war wahr", erklärte die Schauspielerin. Obwohl der Film unter der Regie von David Frankel (67) später weltweit mehr als 282,8 Millionen Euro einspielte, hätten die Studios vorab nicht an den Erfolg geglaubt.
Die 76-Jährige zog in dem Interview Parallelen zu anderen Filmen mit weiblichen Hauptfiguren, die die Studios völlig überrascht hätten. "Diese Bezeichnung hat sich nicht gut gehalten nach Barbie und Mamma Mia! und anderen Filmen, die die Studios völlig überraschten, dass die Leute sie sehen wollen, weil sie Mädchen im Zentrum der Geschichte haben, Frauen im Zentrum der Geschichte", sagte Meryl. Sie habe auch mit Regisseurin Greta Gerwig (42) über das Thema gesprochen und erfahren, dass es bei "Barbie" ähnlich gewesen sei. Im Vergleich zu den Ausgaben für andere Produktionen sei das Budget auch dort relativ gering gewesen.
Am 1. Mai steht nun die Premiere von "Der Teufel trägt Prada 2" an, bei dem Meryl erneut an der Seite von Anne Hathaway (43), Emily Blunt (43) und Stanley Tucci (65) zu sehen sein wird. In der Fortsetzung kehrt Andy 20 Jahre nach ihrem dramatischen Abgang in Paris zum Runway Magazine zurück. Gemeinsam mit ihrer ehemaligen Chefin Miranda muss sie die frühere Assistentin Emily, die mittlerweile eine Luxusmarke leitet, davon überzeugen, Werbung zu schalten, um das Magazin zu retten. Erst kürzlich sorgten Meryl und Anne bei der Premiere in Mexiko-Stadt mit spektakulären Designer-Outfits für Aufsehen.









