Sex-Pistols-Star Cook enthüllt: Warum er die Branche meidet
Bei der Eröffnungsnacht der Ausstellung "David Bowie: You're Not Alone" im Londoner Lightroom hat Sex-Pistols-Schlagzeuger Paul Cook am roten Teppich deutliche Worte über die Musikbranche gefunden. Begleitet von seiner Frau Jeni sprach der 69-Jährige offen darüber, wie er das Geschäft über die Jahre hinweg erlebt hat – und ließ dabei kaum ein gutes Haar daran. "Ich hasse die Branche immer mehr, je älter ich werde!", sagte er laut Mirror mit einem Lachen.
Im Gespräch schwärmte der Sex-Pistols-Gründer auch von David, den er als echten Londoner und nahbaren Helden beschreibt. Der verstorbene Superstar sei für ihn und seine Freunde immer "einer von uns" gewesen, erzählte der Musiker. Besonders die Phase nach der berühmten Ziggy-Stardust-Ära habe ihn umgehauen: Die Alben "Low", "Heroes" und "Lodger", die David nach seinem Umzug nach Berlin veröffentlichte, seien für Paul der ganz große Wendepunkt gewesen. So etwas habe man von einem weltberühmten Popstar bis dahin nicht gehört.
Auf dem Event ließ sich das Punk-Urgestein außerdem mit Boy George (64) ablichten, mit dem er und seine Frau seit Jahrzehnten befreundet sind. Der Culture-Club-Sänger berichtete Journalisten, dass er sich bis heute oft frage: "Was würde Bowie tun?" – vor allem, wenn es darum geht, Musikstile wie Disco oder Drum and Bass auf seine eigene Art zu interpretieren. Die Verbindung zwischen Boy George und Paul reicht übrigens weit zurück: Pauls Frau Jeni war einst Backgroundsängerin bei Culture Club, und der Sänger ist der Taufpate von Pauls Tochter Hollie.







