Heute jährt sich der 10. Todestag von Musikikone David Bowie
Vor exakt zehn Jahren starb David Bowie (†69), eine der vielseitigsten Musikikonen aller Zeiten. Der Brite, der am 8. Januar 1947 als David Robert Jones geboren wurde, hinterließ ein Lebenswerk, das durch Charaktere wie Ziggy Stardust, Aladdin Sane und den Thin White Duke die Popkultur maßgeblich prägte. Sein letztes Album "Blackstar", das am 8. Januar 2016 erschien, offenbarte auch kurz vor seinem Tod noch seine kreative Brillanz. Nur zwei Tage danach erlag Bowie, dessen Krankheit bis dahin geheim gehalten worden war, seinem Krebsleiden.
Die in New York City ansässige Musiklegende suchte in all seinen Phasen stetig nach Neuem. Nachdem er in den 1970er-Jahren mit seiner Kunstfigur Ziggy Stardust die Bühne revolutionierte, zog Bowie Mitte des Jahrzehnts mit seinem engen Freund Iggy Pop nach Berlin. Dort entstand mit der sogenannten "Berlin-Trilogie", darunter das ikonische Album "Heroes", ein unvergessliches Kapitel seiner Karriere. Motiviert durch den Wunsch, seine Drogensucht zu überwinden, fand er in der deutschen Hauptstadt nicht nur musikalische, sondern auch persönliche Erneuerung. Seine Spuren hinterließ der Sänger nicht nur in der Musik, sondern auch in der Schauspielerei und Kunst.
Privat hatte Bowie in Iman Abdulmajid (70), einem erfolgreichen Model, 1992 sein großes Glück gefunden. Zusammen mit ihr teilte er sein Leben bis zu seinem Tod und zog mit ihr eine Tochter groß. Die 70-Jährige, die Davids Verlust bis heute tief spürt, erklärte im Gespräch mit dem Magazin People einst, dass sie nie wieder heiraten wolle. "Er ist nicht mein verstorbener Ehemann, er ist mein Ehemann", sagte sie eindringlich über ihre Verbindung zu David und betonte: "Ich fühle mich immer noch verheiratet." Sein Tod hat ein großes Loch in die Musikwelt gerissen, doch sein Erbe bleibt lebendig und inspiriert Künstler und Fans weiterhin.









