

Vasarely-Glasobjekt rührt die "Bares für Rares"-Zuschauer
Ein Glaskunstwerk mit bewegender Familiengeschichte sorgte jetzt bei Bares für Rares für einen emotionalen Moment. Manuela aus Berlin brachte das Glasobjekt "Erebus" des weltberühmten Künstlers Victor Vasarely in die Sendung. Das Werk stammt aus einer limitierten Rosenthal-Edition aus dem Jahr 1982 und trägt die Nummer 146 von 2.000 Exemplaren – inklusive persönlicher Gravur des Künstlers. Doch was das Stück besonders macht, ist seine Geschichte: Es gehörte Manuelas verstorbenem Schwiegervater, der es einst als Wertanlage für seinen Ruhestand erworben hatte. Später schenkte er es seiner Enkelin zur Hochzeit. Nun hat die Familie entschieden, das Kunstobjekt zu verkaufen, um sich gemeinsam einen Urlaub leisten zu können.
Kunstexpertin Dr. Bianca Berding bewertete das Glasobjekt in der Sendung als insgesamt in sehr gutem Zustand – lediglich feine Kratzer auf der Oberfläche trübten den Wert minimal. Ihre Schätzung lag bei 500 bis 700 Euro. Im Händlerraum entwickelte sich daraufhin eine lebhafte Bietrunde, bei der die Gebote Schritt für Schritt kletterten. Schließlich fiel der Hammer bei exakt 700 Euro – Händler Jos van Katwijk erhielt den Zuschlag und traf damit punktgenau Manuelas Wunschpreis. Die Berlinerin zeigte sich überglücklich über das Ergebnis.
Bei "Bares für Rares" werden Alltagsgegenstände, Erbstücke und Raritäten von Experten bewertet und dann an Händler versteigert – nicht selten verbinden Verkäufer emotionale Geschichten mit den mitgebrachten Exponaten. Moderator Horst Lichter (64) führt seit Jahren durch die Sendung, die zu den beliebtesten Formaten im ZDF gehört. Victor Vasarely, der Künstler hinter "Erebus", war französisch-ungarischer Herkunft und gilt als Begründer der Op-Art – einer Kunstrichtung, die mit optischen Täuschungen und der Wirkung von Licht und Schatten arbeitet. Das Motiv des Glasobjekts, der griechische Gott der Finsternis Erebus, fügt sich damit nahtlos in Vasarelys künstlerisches Werk ein.





