

Regisseur beleidigt Gamer vor "Call of Duty"-Filmstart
Regisseur Peter Berg (64) steht aktuell für die Kinoadaption von "Call of Duty" hinter der Kamera und genau jetzt sorgt eine alte Aussage von ihm für Aufruhr. Der Action-Spezialist, der den Kriegsfilm gemeinsam mit Drehbuchautor und Produzent Taylor Sheridan entwickelt, gerät derzeit wegen eines Esquire-Interviews aus dem Jahr 2013 ins Visier der Gaming-Community. Darin äußert sich der Filmemacher äußerst kritisch über Zocker und insbesondere Fans von Kriegsshootern. Laut Kino.de werfen ihm nun viele Nutzer vor, Gamer grundsätzlich abzuwerten und stellen infrage, ob er die richtige Wahl für eine Videospielverfilmung ist.
In dem Interview machte Peter keinen Hehl aus seiner Haltung zu Videospielen und militärischen Shootern: "Lächerlich, lächerlich. Nur an der Tastatur tapfer. Ich kann das nicht ausstehen", sagte er damals. Die einzigen, denen er das Spielen von "Call of Duty" zugestehe, seien echte Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Stundenlanges Zocken sei für ihn ein Zeichen charakterlicher Schwäche, so der Regisseur. Die Gaming-Community reagierte darauf nun deutlich auf Reddit und stellte Peters Eignung für das Projekt öffentlich infrage. "Er hasst also Videospiele, dreht aber einen Film, der auf einem Videospiel basiert? Das ergibt doch gar keinen Sinn", schrieb ein Nutzer laut Kino.de. Ein anderer kommentierte: "Peter Berg ist ein klappriger 62-Jähriger. Er hat nie in der Armee gedient. Er hat einen Abschluss in Theaterkünste. Wer im Glashaus sitzt."
Peter begann seine Karriere zunächst als Schauspieler und etablierte sich später als gefragter Action-Regisseur. Besonders häufig arbeitete er mit Mark Wahlberg (54) zusammen, etwa bei "Lone Survivor", "Deepwater Horizon" und "Mile 22". Für "Call of Duty" bildet er nun ein kreatives Duo mit Taylor Sheridan, der das Drehbuch mitschreibt und produziert. Der Kinostart ist für den Sommer 2028 geplant und die Erwartungen der Fans dürften nach dieser Kontroverse nur noch größer sein. Ob Peter Berg das Vertrauen der eingefleischten Community bis dahin zurückgewinnen kann, bleibt fraglich.






