ESC-Star JJ nennt Siegerin Dara bei Pokalübergabe "Bitch"
Ausrutscher oder volle Absicht? Vorjahressieger JJ (25) hat beim diesjährigen Finale des Eurovision Song Contests für den ungekrönten Skandalmoment des Abends gesorgt. Bei der Pokalübergabe an die strahlende Gewinnerin Dara rutschte dem Österreicher ein Wort heraus, das bei vielen Menschen außerhalb der Gen Z noch heute als absolutes No-Go gilt: Während Dara die gläserne Trophäe stolz in den Wiener Nachthimmel reckte, brüllte JJ im Hintergrund ungeniert und mehrfach lautstark "Bitch" über die Bühne. Im direkten Gespräch wiederholte er die eigenwillige Anrede dann nochmals: "Bitch, ich liebe dich so. Ich gratuliere dir, Mädchen." Im Netz verbreitete sich der pikante Mitschnitt in Windeseile und entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zu einem der meistkommentierten ESC-Schnipsel des Abends. Die Fans rätseln seitdem fieberhaft: Hat der Musiker etwa völlig vergessen, dass die Mikros noch scharf geschaltet waren?
Auf der Plattform X brachen nach dem verbalen Querschläger alle Dämme. Während die einen den Moment als "episch" abfeiern, nehmen andere den Fauxpas mit Humor: "JJ, ich glaube nicht, dass man auf der Eurovision-Bühne 'bitch' sagen darf, lmao", scherzte ein User. Die queere Community stellte sich derweil sofort schützend vor ihren Liebling und jubelte euphorisch: "Mein Eurovision-Sieger ist JJ, der live mehrfach 'bitch' schreit, wir lieben queere Kultur." Ob unbedachter Ausrutscher oder bewusst authentisch gestalteter Kult-Moment: JJ bleibt sich treu und liefert genau die ungefilterte Echtheit, für die ihn seine Fans seit seinem Vorjahressieg so abgöttisch lieben.
Für den Sänger ist der Trubel jedenfalls die perfekte PR. Seit seinem geschichtsträchtigen Triumph ist der Österreicher fest im internationalen Grand-Prix-Kosmos verankert und gilt als absoluter Publikumsliebling auf sämtlichen Fan-Events. Mit dieser denkwürdigen Pokalübergabe hat er nun bewiesen, dass man nicht einmal selbst im Finale mitsingen muss, um der Konkurrenz komplett die Show zu stehlen. Und Gewinnerin Dara? Die dürfte bei all dem Trubel um das "Bitch"-Gate wohl vor allem froh sein, dass sie die Trophäe am Ende trotzdem fest im Arm halten durfte.








