Philipp Pleins Familienkrieg kostet über eine Viertelmillion
Seit fast zwei Jahren kämpft Star-Designer Philipp Plein (48) vor Gericht um das Sorgerecht für seine beiden Söhne Rocket und Rouge – und das zermürbende Verfahren gegen seine Ex-Freundin Lucia Bartoli (32) hat ihn inzwischen ein kleines Vermögen gekostet. Wie Philipp gegenüber Bild erklärte, hat er für den Rechtsstreit bis heute über 300.000 Schweizer Franken – umgerechnet knapp 310.000 Euro – bezahlt. Der Grund: Bereits beim ersten gemeinsamen Gerichtstermin im Dezember 2024 übernahm er spontan die Verfahrenskosten. "Als Lucia und ich im Dezember 2024 das erste Mal vor Gericht standen, hat mich der Richter als Erstes gefragt, ob ich bereit wäre, die Gerichtskosten dieses Verfahrens zu tragen", erklärte er.
Plein habe damals zugestimmt, weil er auf eine schnelle Lösung gehofft hatte: "Und natürlich auch, um guten Willen zu zeigen. Doch bis heute habe ich für diesen komplett sinnlosen Streit über 300.000 Franken bezahlt. Ich hätte nie gedacht, dass wir so lange vor Gericht stehen würden, weil ich lange an einen guten Ausgang zwischen uns geglaubt habe." Neben dem Sorgerechtsstreit ist Lucia inzwischen in gleich drei weitere strafrechtliche Verfahren verwickelt: Dabei geht es laut Philipp um Verleumdung, Veruntreuung von rund 100.000 Euro von seiner damaligen Firmenkreditkarte sowie widerrechtliche Tonaufnahmen. Lucias Sprecherin wies die Vorwürfe gegenüber Bild zurück – Belege legte sie jedoch keine vor. In den kommenden Wochen will das Gericht Urteile über die noch laufenden Verfahren verkünden.
Lucia hatte vor rund einer Woche im Internet eine Spendenaktion gestartet und sich dabei als mittellos dargestellt. Ihr erklärtes Ziel liegt bei 576.000 Euro – bislang ist erst ein Bruchteil davon zusammengekommen. Das Paar hatte sich nach rund fünf Jahren Beziehung im Frühjahr 2023 getrennt. Den Sorgerechtsstreit hatte Lucia im Juli 2024 vor einem Schweizer Gericht angestoßen, als sie alleiniges Sorgerecht für Rocket und Rouge beantragte – zu diesem Zeitpunkt lief die Nachtrennungsbeziehung mit Philipp laut Berichten noch vergleichsweise entspannt ab, mit gemeinsamem Sorgerecht und gemeinsamen Urlauben. Das Gericht entzog ihr das Sorgerecht jedoch zwischenzeitlich vollständig und beschränkte die Besuchszeiten auf ein Minimum.







