Freund schildert: So sahen Alexander Helds letzte Tage aus
Am Dienstag wurde der Tod von Alexander Held (†67) bekannt. Der Schauspieler soll unerwartet verstorben sein. Sven Burgemeister, TV-Produzent und langjähriger Freund, machte den Verlust öffentlich. Nun äußert er sich erneut und erinnert sich an Alexanders letzte Tage. Gegenüber Bild erklärt er, es habe keinerlei Anzeichen gegeben. "Erst kurz vor seinem Tod hatte er noch zwei neue Folgen von 'München Mord' abgedreht. Er hatte einen anstrengenden Dreh hinter sich. Er war froh, dass er sich ausruhen konnte. Wir haben telefoniert, uns gesehen und wollten essen gehen. Alles war wie immer", meint Sven. Alexander sei es gutgegangen, bis er plötzlich krank wurde: "Es war kein Krebs, kein Herztod. Er ist einfach krank geworden und am Ende friedlich gestorben."
Was genau zu Alexanders Tod führte, ist bisher nicht bekannt. Am Dienstag verkündete Sven gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: "Als Freund und Produzent war Alexander Held ein Geschenk: ein Mensch, ein Gentleman, ein Herr mit Feinsinn, Witz und großer Zuwendung." Der gebürtige Münchner sei ein begnadeter Schauspieler gewesen, der immer für eine Überraschung gut gewesen sei. "Er wird uns allen unglaublich fehlen. Alexander bleibt für immer ein Held für mich", betonte Sven weiter. Bekannt wurde Alexander durch große deutsche Produktionen wie "München Mord", "Sophie Scholl – Die letzten Tage" oder "Der Schuh des Manitu". Aber er stand auch international vor der Kamera und wirkte unter anderem in dem Holocaust-Drama "Schindlers Liste" von Steven Spielberg (79) mit.
Alexanders plötzlicher Tod erschütterte die deutsche Filmbranche. Im Netz meldeten sich zahlreiche Wegbegleiter zu Wort. Unter anderem schrieb sein "München Mord"-Co-Star Marcus Mittermeier bei Instagram: "Du hast unser Büro verlassen. Wie so oft in unseren Filmen, ganz plötzlich und ohne Ankündigung. Dein Platz am Schreibtisch ist leer, er bleibt leer. Leider für immer. Wir sind unendlich traurig." Auch die Dritte im "München Mord"-Trio, Bernadette Heerwagen, nahm im Netz Abschied. Das ZDF, das die Krimi-Reihe ausstrahlt, änderte sogar sein Abendprogramm, um Alexander zu ehren. Ursprünglich war am 20. Mai der "Landkrimi: Acht" zur Primetime geplant – stattdessen zeigt der Sender die Episode "München Mord: Das Kamel und die Blume".





