Tyson Furys sieben Kinder: Vier Söhne tragen denselben Namen

Tyson Furys sieben Kinder: Vier Söhne tragen denselben Namen

- Anna Pejsek
Lesezeit: 3 min

Tyson Fury (37) ist nicht nur einer der bekanntesten Boxer der Welt – der ehemalige Schwergewichtsweltmeister ist auch Vater von sieben Kindern. Gemeinsam mit seiner Frau Paris Fury zieht er eine außergewöhnlich große Familie groß. Besonders auffällig dabei: Vier seiner Söhne tragen alle den ersten Vornamen "Prince" – Prince John James, Prince Tyson, Prince Adonis Amaziah und Prince Rico. Beim zweiten Vornamen unterscheiden sie sich aber, wodurch vermeintliches Chaos vermieden werden kann. Neben den Söhnen haben Tyson und Paris auch drei Töchter: Venezuela, Valencia und Athena. Für reichlich Gesprächsstoff sorgte zuletzt Tochter Venezuela, die an ihrem 16. Geburtstag von Boxer Noah Price einen Heiratsantrag erhielt und kurz darauf in der Royal Chapel of St. John auf der Isle of Man das Ja-Wort gab – auf der Insel ist eine Hochzeit ab 16 Jahren mit elterlicher Zustimmung erlaubt. Paris teilte die Neuigkeit mit den Worten: "Beide noch jung, aber wenn man es weiß, weiß man es! Immer noch im Schock, aber sehr glücklich für euch beide. Ich und dein Vater könnten nicht stolzer sein."

Während Venezuela damit bereits ihr großes Liebesglück gefunden hat, zeigt sich bei den Söhnen, dass sie die unterschiedlichsten Interessen und Träume haben. Sohn Prince John, 15, hat laut Tyson "null Interesse" am Boxen und erklärte in der gemeinsamen Netflix-Dokusoap "At Home With The Furys": "Boxen ist sehr gefährlich. Wer könnte das bestreiten, wenn man ins Gesicht geschlagen wird?" Ganz anders dagegen sein jüngerer Bruder Prince Adonis: Der Siebenjährige möchte unbedingt in die Fußstapfen seines Vaters treten und Boxer werden. Als Tyson ihn in einem auf X geteilten Video fragte, welchem Boxer er nacheifern möchte, nannte Adonis ausgerechnet Deontay Wilder (40) – Tysons früheren Rivalen. Die Reaktion des Vaters ließ nicht lange auf sich warten: "Auf keinen Fall! Der ist ein großer Versager."

Die Leidenschaft für große Familien kommt bei den Furys nicht von ungefähr. Beide stammen aus irischen Traveller-Gemeinschaften, in denen familiäre Traditionen und ein volles Haus eine zentrale Rolle spielen. Paris beschrieb in ihrem Buch "Love and Fury: The Magic and Mayhem of Life With Tyson", dass sie und Tyson stets geplant hatten, diese Tradition fortzuführen: "Tyson und ich hatten immer die Absicht, die große Traveller-Tradition weiterzuführen und eine große Familie zu gründen: mindestens drei Kinder, sagten wir zueinander, vielleicht sogar zehn, wenn wir Glück hätten." Kennengelernt hatten sich die beiden übrigens als Teenager auf der Hochzeit eines gemeinsamen Freundes – geheiratet haben sie schließlich 2008. Die Familiengeschichte der Furys ist auch in der Netflix-Dokusoap "At Home With The Furys" zu sehen, die 2023 erschienen ist.

Tyson und Paris Fury mit ihren Kindern, Nizza, August 2025
Instagram / parisfury1
Tyson und Paris Fury mit ihren Kindern, Nizza, August 2025
Tyson und Paris Fury, Ehepaar
Instagram / parisfury1
Tyson und Paris Fury, Ehepaar
Paris und Tyson Fury mit ihren sieben gemeinsamen Kids
Instagram / parisfury1
Paris und Tyson Fury mit ihren sieben gemeinsamen Kids
Vier Söhne heißen bei den Furys "Prince" – wie findet ihr das?