Sieben Kinder: Boxer Tyson Fury offenbart seine größte Angst

Sieben Kinder: Boxer Tyson Fury offenbart seine größte Angst

- Carina Bukenberger
Lesezeit: 2 min

In der zweiten Staffel der Netflix-Doku "At Home With The Furys" zeigt sich der sonst so unbezwingbare Box-Champion Tyson Fury (37) von einer völlig neuen, verletzlichen Seite. Abseits des Scheinwerferlichts ist es nicht der nächste K.-o.-Sieg, der ihn umtreibt, sondern die Sorge um seine Rolle als Familienoberhaupt. Ein emotionaler Moment mit seinem Sohn Prince Adonis Amaziah, der von Problemen in der Schule und der Angst vor einer ADHS-Diagnose berichtete, rüttelt den Sportler offenbar wach. "Meine größte Angst überhaupt ist es, kein guter Vater zu sein. Das ist alles", gesteht Tyson offen vor der Kamera. Diese Beichte zeigt seine tiefe Sehnsucht nach echter familiärer Stabilität – fernab von harten Kämpfen um Ruhm und gigantische Rekordsummen.

Die Erkenntnis, dass gemeinsame Zeit mit der Familie wertvoller ist als jede Siegprämie, scheint bei dem Profisportler inzwischen fest verankert zu sein. Angesichts der Entwicklung seiner sieben Kinder hinterfragt Tyson den brutalen Preis seiner Karriere immer häufiger, wie er berichtet. Er wolle sich nicht länger im Boxring für Geld, das er nicht benötigt, "den Schädel einschlagen lassen", während seine Söhne ihn zu Hause eigentlich viel dringender brauchen. Laut Tyson ist die Zeit, in der Kinder "jung und formbar" sind, die wichtigste Phase für einen Vater. Während er mit seinen Prioritäten ringt, blickt Ehefrau Paris im Interview ehrlich besorgt auf die Gene der Kinder: Sie fragt sich, ob der Nachwuchs womöglich Tysons psychische Probleme geerbt haben könnte.

Seit 2008 navigiert das Paar nun schon gemeinsam durch das turbulente Familienleben. Neben den Sorgen bietet die Realityserie aber auch schöne Meilensteine: Die 16-jährige Tochter Venezuela feiert ihre Verlobung mit dem jungen Boxer Noah Price. Zwischen Babygeschrei und Hochzeitsplänen sorgt zudem Urgestein John Fury (61) für Stimmung im Hause Fury. Die Zuschauer können diese emotionale Achterbahnfahrt ab sofort hautnah miterleben, denn die zweite Staffel steht mit zehn Folgen schon jetzt komplett beim Streamingdienst Netflix bereit. Es ist ein faszinierender Blick hinter die Fassade eines Mannes, der seine schwersten Kämpfe offenbar nicht gegen Gegner im Ring, sondern mit sich selbst ausficht.

Paris und Tyson Fury und ihre Kinder
Instagram / parisfury1
Paris und Tyson Fury und ihre Kinder
Tyson und Paris Fury, Ehepaar
Instagram / parisfury1
Tyson und Paris Fury, Ehepaar
John und Tyson Fury im Februar 2015
Getty Images
John und Tyson Fury im Februar 2015
Wie findet ihr Tysons Plan, weniger zu boxen und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen?