

Harte Kritik: Zuschauer nehmen das GNTM-Finale auseinander
In den USA aufgezeichnet, Wochen vor der TV-Ausstrahlung und dann auch noch ein folgenschwerer Patzer: Das diesjährige Finale von Germany's Next Topmodel sorgt bei vielen Zuschauern für Frust. Statt einer glamourösen Liveshow aus Deutschland sehen die Fans nun eine bereits vorproduzierte Finalfolge aus Hollywood – und sind auf X entsprechend laut. Besonders ärgerlich für viele: Die beiden Gewinner und die dazugehörigen Magazincover waren schon vorab durchgesickert, sodass der große Spannungsmoment am Abend völlig verpuffte. In den sozialen Netzwerken wird das Staffelfinale deshalb regelrecht auseinandergenommen: "Das ist die am komischsten geschnittene Aufzeichnung eines Formats, die ich je gesehen hab. Was zum Teufel hat die dazu geritten, das Finale so stattfinden zu lassen?"
Auf dem Onlineportal häufen sich Kommentare, in denen Fans den gesamten Ablauf der Show kritisieren. Andere ärgern sich über den offenbar winzigen Catwalk, der mehrfach umrundet werden musste. "Der Laufsteg ist so kurz, dass sie noch mal drumherum gehen und jetzt noch mal zurückgehen mussten. Geld ist scheinbar echt knapp", wundert sich ein Zuschauer. Auch die Stimmung im Saal stößt auf Unverständnis. Mehrere Nutzer vermuten ein überwiegend aus Statisten bestehendes Publikum und bemängeln, dass durch den Dreh in den USA nicht alle Freunde und Familienmitglieder der Models dabei sein konnten. "Hätten sie das Finale wie immer live in Deutschland gemacht, hätte sich das mit den Visaproblemen erübrigt", heißt es in einem der Posts.
Neben all der Kritik gibt es aber auch differenziertere Stimmen. Einige Fans loben, dass das Finale durch die Aufzeichnung straffer ist. "Ich finde das Finale an sich gar nicht mal so übel. Immerhin wurden lange Durststrecken weggekürzt und alles läuft zackig", findet ein Nutzer. Trotzdem vermissen viele den typischen GNTM-Vibe mit großen Showmomenten, spontanen Walks während der Musikacts und dem früher beliebten Top-20-Walk, der für etliche zu den Highlights jeder Staffel gehörte. Bereits im Vorfeld hatte Heidi Klum (52) gegenüber Gala erzählt, dass ihre persönliche Vorliebe eher bei einer Livesendung liegt und sie das klassische Konzept bevorzugt.









