Marisa Abela enthüllt Schockdiagnose nach dem Krebskampf
Marisa Abela (29) macht nun eine sehr persönliche Diagnose öffentlich: Die Schauspielerin, die vielen Fans aus der Serie "Industry" und dem Film "Back to Black" als Amy-Winehouse-Darstellerin bekannt ist, spricht jetzt offen über ihre psychische Gesundheit. In dem Podcast "Therapuss" verrät die 29-Jährige, dass bei ihr eine Zwangsstörung (OCD) diagnostiziert wurde – nachdem sie zuvor bereits einen schweren Kampf gegen Schilddrüsenkrebs durchgestanden hatte. "Ich hätte nie gedacht, dass ich das habe, weil es mir egal ist, ob alles sauber ist", erklärte die Schauspielerin.
Im Gespräch schildert Marisa laut Mirror, dass sie lange geglaubt habe, Zwangsstörungen hätten vor allem mit Ordnung und Sauberkeit zu tun. Bei ihr äußere sich die Erkrankung jedoch durch ununterbrochenes Grübeln und kreisende Gedanken. "Ich kann mein Gehirn einfach nicht abschalten und denke immer an das Gleiche, mache ständig Listen und sage mir immer: Das sind die Aufgaben, die ich habe." Die Britin erzählt außerdem, wie stark sie an Manifestation glaubt und überzeugt sei, ihre Gedanken könnten Ereignisse in ihr Leben ziehen – bis hin zu ihrer Krebsdiagnose. Die Angst habe sie zeitweise glauben lassen, sie habe ihren Schilddrüsentumor regelrecht "herbeigedacht".
Heute befindet sich Marisa in Remission und versucht, ihre mentale Gesundheit besser zu verstehen. Gleichzeitig möchte die Schauspielerin dazu beitragen, dass OCD differenzierter wahrgenommen wird. "Ich finde es großartig, dass eine Generation heranwächst, die weiß, dass es nicht einfach nur darum geht, ob man die Haustür abgeschlossen hat", erklärt Marisa in dem Podcast. Außerdem verrät sie, dass sie ergänzend zur Therapie auch alternative Methoden wie Akupunktur ausprobiert. "Ich bin für alles offen, was gut ist und nicht nur Therapie", sagt die Schauspielerin und beschreibt, dass sie sich danach oft freier fühle.






