Hayden Panettiere bereut schweren Sorgerechtsentscheid
Bei einer Podiumsdiskussion zu ihrem neuen Buch "This Is Me: A Reckoning" in West Hollywood hat Hayden Panettiere (36) offen über eine der schwersten Phasen ihres Lebens gesprochen. Die 36-jährige Schauspielerin schilderte dabei, wie sie sich damals aufgrund ihrer Suchtprobleme und einer postpartalen Depression vollkommen außerstande sah, ihre Tochter Kaya zu erziehen – und letztlich das Sorgerecht an ihren Ex-Partner Wladimir Klitschko (50) abgab. "Ich war völlig unfähig dazu. Ich fühlte mich so schuldig, dass ich dazu nicht in der Lage war", sagte sie laut Page Six gegenüber dem Publikum. Besonders getroffen hatte sie die Aussage mancher Menschen, dass sie eine bewusste Entscheidung getroffen habe. "Wer würde sich entscheiden, sich so zu fühlen? Wie kann man mir so etwas nur sagen?", so Hayden.
Die Schauspielerin beschrieb auch den schmerzhaften Moment, als sie die Sorgerechtspapiere unterzeichnete. Ihr Vater sei dabei anwesend gewesen, außerdem seien mehrere Zeugen unerwartet aufgetaucht. "Ich saß da und biss die Zähne zusammen, so fest ich konnte, um nicht in Tränen auszubrechen", erinnerte sie sich. Als die Zeugen dann anfingen zu lachen, sei das kaum zu ertragen gewesen. Direkt danach habe sie sich im Restaurantbad eingeschlossen, um die Realität der Situation zu verarbeiten. Hinzu kamen demütigende Momente in der Öffentlichkeit – etwa als sie auf dem Weg zu ihrem Gate an einem Magazin-Cover vorbeikam, das titelte: "Warum Hayden Panettiere ihre Tochter weggegeben hat." "Wenn mich jemand kennen würde, wüsste er, dass ich für meine Tochter absolut alles tun würde. Und manchmal bedeutet das nicht das, was man sich als Mutter wünscht oder was einem als Elternteil ein gutes Gefühl gibt, sondern das, was für sie am besten ist", so Hayden.
Heute blickt Hayden anders auf ihr Leben als Mutter. Die "Nashville"-Bekanntheit hat die Vergangenheit in ihrem Buch verarbeitet und betont, wie wichtig ihr die Beziehung zu Kaya ist. Mit Wladimir verbindet sie inzwischen eine funktionierende Co-Elternschaft. Beide kümmern sich gemeinsam um das Mädchen, das bei dem früheren Profisportler in der Ukraine lebt. Die Schauspielerin besucht ihre Tochter regelmäßig. "Ich will sicherstellen, dass ich weiterhin eine schöne Beziehung zu meiner Tochter habe", sagte sie bei der Talkrunde. Persönliche Momente mit der Tochter teilt sie nur selten öffentlich, hält sich im Privaten aber eng an ihrer kleinen Familie – ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch ihre aktuellen öffentlichen Auftritte zieht.







