Luxushotel-Personal weint beim Abschied von Erling Haaland
Ein emotionaler Abschied spielte sich am Sonntagmorgen im Grandover Resort im amerikanischen Greensboro ab: Erling Haaland (25) und seine norwegischen Nationalmannschaftskollegen checkten nach 26 Tagen aus dem Luxusresort aus und machten sich auf den Weg nach Dallas, wo am Dienstagabend das WM-Sechszehntelfinale gegen die Elfenbeinküste wartet. Für das Hotelpersonal war der Abschied alles andere als leicht. "Als alle heute Morgen abreisten, gab es Tränen. Aber es gab auch Lächeln, Fotos und Geschenke. Wir haben viele Gefühle dabei. Die Mitarbeiter weinten und ich weinte", sagte Hoteldirektorin Christina York gegenüber der norwegischen Zeitung Dagbladet.
York schwärmte in höchsten Tönen von den Gästen: "Ich kann nicht genug schöne Dinge über diese Mannschaft sagen." Die Zusammenarbeit mit dem Team und dem Betreuerstab sei außergewöhnlich gewesen, und der Aufenthalt eine einmalige Erfahrung für das Hotel. Gefragt danach, wie es war, Erling als Gast zu beherbergen, antwortete sie: "Es war eine Freude. Er verbrachte viel Zeit auf dem Golfplatz und hatte Kontakt zu den anderen Gästen. Er hielt sich ansonsten eher zurück." Auch der stellvertretende Teamchef André Flem zeigte sich emotional: "Der Aufenthalt in Greensboro war extrem gut. Es war fast ein emotionaler Abschied heute. Wir haben das Hotel und das Personal sehr geschätzt. Sie waren aufrichtig traurig, als wir gingen", so Flem gegenüber Dagbladet.
Jedes Mal, wenn die Mannschaft von einem Spiel zurückkehrte, habe sie laut York gesagt: "Wir sind so froh, wieder zu Hause in Greensboro zu sein." In Dallas bezieht das norwegische Team nun das Luxushotel W Dallas. Für das Achtelfinale steht dem Team ein nahezu vollständiger und ausgeruhter Kader zur Verfügung – lediglich Rechtsverteidiger Julian Ryerson fehlt verletzt. Erling Haaland selbst ist in diesem Turnier ohnehin in Bestform: Mit bislang vier WM-Toren hat sich der WM-Wikinger nicht nur als Topscorer seines Teams etabliert, sondern ist zu einer der gefeiertsten Figuren des gesamten Turniers geworden.











