Nach Umzug ins Seniorenheim: Jochen Busse (85) ist verliebt
Mit 85 Jahren erlebt Jochen Busse (85) gerade einen echten Neustart. Der Schauspieler und Kabarettist, der einem Millionenpublikum durch die Kultsendung "7 Tage, 7 Köpfe" bekannt ist, hat nicht nur einen neuen Wohnort gefunden, sondern auch eine neue Liebe. Gegenüber Bild verriet er, dass er eine neue Freundin hat – die er liebevoll "Fratz" nennt und die deutlich jünger ist als er. "Ich bin glücklich", betonte er im Gespräch mit dem Blatt. Zuvor war er von München in die Residenz am Dom in Köln umgezogen, eine Senioreneinrichtung mit Hotelcharakter mitten in der Stadt. "Die Atmosphäre ist toll. Ich will hier bis zum Ende meines Lebens bleiben", sagte er fröhlich.
Das Liebesglück kommt für Jochen zu einem Zeitpunkt, an dem er auch gesundheitlich gerade eine große Herausforderung hinter sich hat. Vor wenigen Tagen wurde ihm in einer Klinik für Gefäßchirurgie in Köln ein sieben Zentimeter großes Aneurysma im Bauch entfernt – ein Eingriff, der vier Stunden dauerte. "Die OP ist super verlaufen. Ich habe großen Respekt vor meinem Körper, wie ich das weggesteckt habe. Bin halt ein alter Yogi", erzählte er Bild. Die Ärzte seien selbst erstaunt gewesen, wie gut er den Eingriff in seinem Alter überstanden habe. Inzwischen kann er wieder laufen und ist schmerzfrei. Außerdem besteht nun sogar die Hoffnung, dass eine ursprünglich ebenfalls geplante Hüft-OP nicht mehr nötig sein wird, da die Rückenschmerzen, die den Eingriff ausgelöst hatten, verschwunden sind. Und es kommt noch mehr Besuch in seine neue 60-Quadratmeter-Wohnung mit Balkon: Auch seine Ex-Frauen schauen regelmäßig vorbei. Jochen war viermal verheiratet und pflegt zu allen früheren Partnerinnen ein gutes Verhältnis. "Und dann sind da noch meine Ex-Frauen, die mich zwischendurch besuchen und sich kümmern. Ich habe zu allen ein gutes Verhältnis", so der Komiker.
Sein Umzug nach Köln hatte einen konkreten Anlass: Wegen der anstehenden Operationen musste Jochen seine Theaterauftritte in Düsseldorf und München absagen und war für die Zeit der Eingriffe und Rehabilitation in die Domstadt gezogen. Dass er in seiner neuen Umgebung so schnell heimisch geworden ist, scheint ihn selbst zu überraschen. Neben seiner Freundin und den Ex-Frauen hat er inzwischen auch schon Freunde in der Residenz gefunden. Für seine innere Balance setzt Jochen seit Jahrzehnten auf Yoga – bereits seit seinem 40. Lebensjahr praktiziert er es regelmäßig, ergänzt durch tägliches Hula-Hoop-Training. "Ich habe für mich beschlossen: Wenn sie mich eines Tages hier raustragen, dann mit den Füßen zuerst", sagte er mit einem Augenzwinkern.










