17 Millionen Euro: Kann Harry Anwaltskosten nicht bezahlen?

17 Millionen Euro: Kann Harry Anwaltskosten nicht bezahlen?

- Florentine Naumann
Lesezeit: 3 min
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Prinz Harry (41) hat nicht nur seinen Datenschutzprozess gegen Associated Newspapers, den Verlag hinter der Daily Mail, verloren – jetzt könnte ihm auch finanziell das Wasser bis zum Hals stehen. Laut einem Bericht von Page Six soll der royale Aussteiger schlicht nicht das Geld haben, um die auf ihn zukommenden Anwaltskosten von bis zu 20 Millionen Dollar – umgerechnet rund 17 Millionen Euro – zu begleichen. Als möglicher Retter in der Not wird nun ausgerechnet ein enger Vertrauter ins Spiel gebracht: Popstar Elton John (79). "Elton John könnte Harry durchaus helfen. Sie stehen sich extrem nahe", zitiert das Newsportal eine mit dem Fall vertraute Quelle aus dem juristischen Umfeld.

Harry und seine Mitkläger – darunter Elton, Schauspielerin Elizabeth Hurley (61) und Baroness Doreen – haben nach Abschluss der Kostenentscheidung durch Richter Matthew Nicklin 14 Tage Zeit, um bis zu 90 Prozent der festgesetzten Summe zu begleichen. Der zuständige Ex-Kostenrichter Colin Campbell erklärte gegenüber dem Medium, dass der Verlag sich aussuchen kann, gegen wen er die Kosten geltend macht: "Sie können wählen, wer das meiste Geld hat und bei wem die Zahlung am einfachsten zu bekommen ist." Für Harry kommt die finanzielle Belastung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Er und seine Frau Meghan (44) zahlen Berichten zufolge rund drei Millionen Dollar für Sicherheit und haben zwei Hypotheken auf ihr Anwesen in Montecito, Kalifornien. Ein Insider verriet dem Magazin außerdem, dass Meghan von den drohenden Kosten "sehr wütend" sein dürfte, da sie Harry geraten habe, den Rechtsstreit gar nicht erst zu verfolgen. Hinzu kommt, dass auch ihre beruflichen Projekte stocken: Ihr exklusiver Netflix-Deal ist ausgelaufen, und mehrere Filmprojekte unter ihrem Produktionslabel Archewell befinden sich seit Monaten in der Entwicklung – ohne absehbaren Abschluss.

Elton hatte gemeinsam mit Harry und den anderen Klägern behauptet, Opfer unrechtmäßiger Methoden von Mail-Journalisten zur Beschaffung privater Informationen geworden zu sein. Richter Nicklin urteilte jedoch scharf, dass "Verdacht, selbst verständlicher Verdacht, kein Beweis ist." Der Sänger, dessen Vermögen laut der britischen Sunday Times Rich List auf 640 Millionen Dollar geschätzt wird, trat auch schon bei Harrys und Meghans Hochzeit 2018 auf. Wie bereits bekannt, sollen sich die Gesamtkosten des Verfahrens auf Associated-Newspapers-Seite auf rund 50 Millionen Pfund belaufen – der genaue Betrag, den Harry und die Mitkläger tragen müssen, steht noch nicht endgültig fest. Inmitten all dieser Turbulenzen gab es für Harry zumindest einen privaten Lichtblick: Er traf sich mit Meghan und seinen Kindern Archie (7) und Lilibet (5) in Highgrove zum ersten gemeinsamen Treffen mit König Charles (77) und Königin Camilla (78) seit vier Jahren.

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