Dolph Lundgren enttäuscht von "Masters of the Universe"-Flop
Fast 40 Jahre nachdem die originale Verfilmung von "Masters of the Universe" mit Dolph Lundgren (68) als He-Man an den Kinokassen scheiterte, wiederholt sich die Geschichte. Dabei galt die Rolle für Nicholas Galitzine (31) noch als echter Karriere-Meilenstein. Das Remake floppte trotz eines großen Budgets und einer aufwendigen Marketingkampagne ebenso wie sein Vorgänger. Gegenüber ComicBook.com äußerte sich der schwedische Schauspieler und Actionstar Dolph nun zu dem Misserfolg: "Ja, ich bin etwas enttäuscht. Ich meine, alle haben mir gesagt, dass es großartig werden würde."
Die neue Version von Regisseur Travis Knight (52) orientiert sich deutlich stärker an der bunten und humorvollen Zeichentrickserie aus den Achtzigern als die düstere Originalverfilmung von 1987. Dennoch blieb der erhoffte Erfolg aus. Einem Budget von schätzungsweise 170 bis 200 Millionen US-Dollar (rund 175 Millionen Euro) stehen bislang rund 105 Millionen US-Dollar (rund 92 Millionen Euro) Einnahmen weltweit gegenüber. Dolph zeigte sich vom Ausgang überrascht: "Ich bin kein Fan davon, auf die Einspielzahlen zu schauen und mich davon in meiner emotionalen Haltung zum Film beeinflussen zu lassen. Aber ich dachte mir: 'Oh, okay. Seltsam, dass es nicht besser gelaufen ist.' Ich weiß nicht, woran das liegt. Es gab jede Menge Marketing, viel Presse. Ich war daran beteiligt, zumindest teilweise."
Trotz allem hegt der Schauspieler noch Hoffnung für die Neuverfilmung – nämlich, dass sie mit der Zeit denselben Kultstatus erreichen könnte wie seine eigene Version aus dem Jahr 1987. Diese hatte nach einem schwachen Kinostart über VHS und TV-Ausstrahlungen erst nachträglich eine treue Fangemeinde gefunden. Ob es bei dem neuen Film zu einer Fortsetzung kommt, ist noch nicht offiziell bestätigt. Da Amazon MGM Studios hinter dem Projekt steckt, könnte jedoch auch ein Streaming-Erfolg auf Prime Video den Ausschlag für eine Weiterführung geben.









