

Hannah Waddingham plagt schlechtes Gewissen als Mama
Hannah Waddingham (51) spricht offen über ihr schlechtes Gewissen als Mama: In einem neuen Interview mit The Guardian erzählt die "Ted Lasso"-Darstellerin, wie sehr sie darunter leidet, wenn die Arbeit sie von ihrer Tochter Kitty trennt. Die Schauspielerin teilt die Zwölfjährige mit ihrem Ex-Partner, dem italienischen Hotelmanager Gianluca Cugnetto, und jongliert seit der Trennung als alleinerziehende Mutter zwischen Set, Presseterminen und Familienalltag. Besonders vor anstehenden Reisen spüre sie, wie die "Mom Guilt" sie überrollt, während Kitty zu Hause bleibt.
Hannah erinnert sich dabei vor allem an die Zeit kurz nach der Geburt ihrer Tochter. Eigentlich habe sie sich eine längere Pause vorgenommen, doch das Angebot für Game of Thrones konnte sie nicht ausschlagen. Nur wenige Wochen nach Kittys Geburt stand sie dann für die berüchtigte "Walk of Shame"-Szene als Septa Unella vor der Kamera – und hörte beim Dreh ihr Baby ganz in der Nähe weinen. "Und ich dachte nur: Oh mein Gott, was mache ich hier?", schildert sie im Gespräch mit The Guardian. Einerseits wusste sie, dass sie arbeiten und für die kleine Familie sorgen musste, andererseits habe sie jede Minute der Trennung geschmerzt. Bis heute verzichtet Hannah bewusst auf eine Rückkehr auf die Theaterbühne, weil sie glaubt, dass Kitty noch nicht bereit dafür ist, dass ihre Mutter acht Shows pro Woche spielt und damit ständig unterwegs wäre.
Erst vor wenigen Tagen schwärmte Hannah öffentlich von Kitty. Im Gespräch mit Harper's Bazaar erzählte sie, wie sehr ihre Tochter sie im Alltag antreibt. "Sie sagt oft, 'Mama, du musst nicht so eine Tigerin sein', aber das muss ich", sagte Hannah. Und machte klar, dass bei ihr alles nach einem Prinzip läuft: "Sie ist mein Grund, einfach für alles. Ich versuche, ihr dabei zu helfen, die Welt zu navigieren, nur mit einer alleinerziehenden Mami – nichts kommt vor ihr. Niemals."








