Einzelhaft: Andrew Tate klagt über unmenschliche Bedingungen
Aus der Untersuchungshaft in den USA meldet sich Andrew Tate mit drastischen Schilderungen über seine Haftbedingungen zu Wort. Über seinen X-Account ließ der frühere Kickboxer mitteilen, er sitze im sogenannten SHU, dem Bereich mit dem höchsten Sicherheitsniveau. "Kein Einkaufsladen, keine Besuche, kein Kontakt zur Außenwelt. Mein Nachbar ist ein Kannibale, der die ganze Nacht schreit", heißt es in dem Post. Dass die Nachrichten trotzdem Millionen Follower erreichen, ist wohl einem Freund oder Assistenten geschuldet, der die Botschaften im Auftrag des Influencers veröffentlicht.
In weiteren Postings attackiert Andrew auch das Justizsystem und greift dabei vor allem Großbritannien an, das mutmaßliche Sexualstraftäter decken würde, statt sie zu verfolgen. Als Beispiel wird in dem Beitrag unter anderem Andrew Mountbatten-Windsor (66) angeführt. "Wenn ich wirklich ein Sexualstraftäter wäre wie Grooming-Gangs, Prinz Andrew, BBC-Moderatoren oder Lord Mandelson, würde mich die britische Polizei nicht um den Globus jagen. Sie würden mich schützen", heißt es auf X.
Andrew und sein Bruder Tristan Tate waren vor wenigen Tagen in Miami festgenommen worden. Britische Ermittler werfen den Brüdern insgesamt 59 Vergehen vor, darunter Vergewaltigung und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung sowie Straftaten im Zusammenhang mit Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch. Im Falle einer Auslieferung nach Großbritannien und einer anschließenden Verurteilung drohen den beiden langjährige Haftstrafen.







