

Nach Razzia-Posse: Afroman zerrt Ex-Cop vor Gericht
Rapper Afroman (52) dreht den Spieß um: Kurz nach seinem 52. Geburtstag hat der Musiker Klage gegen Brian Newland eingereicht, einen ehemaligen Sergeant des Sheriff-Büros im amerikanischen Adams County in Ohio. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die TMZ vorliegen, wirft Afroman dem Polizisten eine böswillige Strafverfolgung vor. Der Ex-Deputy habe ihn ohne hinreichende rechtliche oder sachliche Grundlage verklagt, ihm dadurch hohe Anwaltskosten eingebrockt und emotionalen Stress verursacht.
Der Streit zwischen Afroman und den Beamten hat eine längere Vorgeschichte. Im Jahr 2022 wurde das Anwesen des Rappers in Ohio von Strafverfolgungsbehörden durchsucht – ohne dass danach eine Anklage gegen ihn erhoben wurde. Afroman nutzte das Überwachungsmaterial der Razzia kurzerhand für Musikvideos, darunter "Lemon Pound Cake" und "Will You Help Me Repair My Door", und machte online weiter Witze über die beteiligten Beamten. Daraufhin verklagten Brian und mehrere andere Deputies den Rapper 2023 gemeinsam auf insgesamt 3,4 Millionen Euro – wegen angeblicher Rufschädigung. Doch Anfang dieses Jahres sprach ihn eine Jury in dem Fall frei: Sie kam zu dem Schluss, dass Afroman die Beamten weder verleumdet noch in einem falschen Licht dargestellt hatte. Eine Reaktion von Brian auf die neue Klage steht bislang aus.
Öffentlich macht Afroman aus dem neuen Fall längst kein Geheimnis mehr. Auf Instagram machte der Rapper die neue Klage öffentlich und behauptete, Brian habe ihm während der Razzia 350 Euro gestohlen – und ihn anschließend auf 1,3 Millionen Euro verklagt. Dazu veröffentlichte der Rapper auch gleich noch ein weiteres Video gegen den Ex-Deputy. Afroman ist seit Jahren für seinen provokanten Stil bekannt und verarbeitet Konflikte immer wieder direkt in seiner Musik. Genau das hatte schon nach der Durchsuchung für Aufsehen gesorgt, als er die Aufnahmen aus seinem Zuhause nicht nur online teilte, sondern auch kreativ in seine Songs einbaute.






