Tommy Lee injizierte sich einst Jack Daniel's in seine Venen
Mötley-Crüe-Drummer Tommy Lee (63) hat in einem Podcast eine erschreckende Geschichte aus seiner Vergangenheit geteilt. In der Sendung "Armchair Expert" von Dax Shepard (51) erinnerte sich der Musiker an eine Nacht, die ihn bis heute nicht loslässt. Damals saß er mit Bassist Nikki Sixx zusammen, die beiden hatten große Mengen Heroin konsumiert – bis der Vorrat irgendwann erschöpft war. Es war zwischen drei und vier Uhr morgens, und die beiden Rocker wussten nicht, was sie tun sollten. Was folgte, war eine lebensgefährliche Kurzschlussreaktion: Sie füllten einen Jack-Daniel's-Verschluss mit Whiskey und spritzten sich den Alkohol direkt in die Venen.
In dem Podcast schilderte Tommy die Situation und die Erkenntnis, die ihn in diesem Moment traf: "Wir haben Jack Daniel's gespritzt. In diesem Moment dachte ich: Wir könnten das einfach trinken, aber wir spritzen es uns rein. Das ist verdammt noch mal falsch und irgendwer wird sterben." Darüber hinaus sprach er über weitere Auswüchse des Drogenmissbrauchs innerhalb der Band. So hätten er und seine Bandkollegen vor Partynächten "Hände voll" Schlaftabletten geschluckt. Im Jahr 1989 sei die Situation so eskaliert, dass die Band gemeinsam beschlossen habe, in die Entzugsklinik zu gehen. "Wir waren Zombies, und die Leute wachten nicht mehr auf. Wir dachten, dass bald jemand sterben würde", erklärte Tommy im Podcast.
Tommy kämpft seit Jahrzehnten mit seiner Nüchternheit. Die längste Zeit, die er nach eigenen Angaben clean war, habe drei Jahre betragen – und das Feiern dieser Meilensteine sei paradoxerweise Teil des Problems: "Ich werde so aufgeregt und denke: Oh mein Gott, ich bin seit einem Jahr nüchtern – und fange an zu feiern. Das ist das verdammte Problem", gestand er Dax Shepard. Seinen bislang letzten Entzug absolvierte Tommy im Jahr 2019, nachdem er einen schweren Rückfall mit Alkohol erlitten hatte. Für Schlagzeilen sorgte er 2023, als er während einer Tourpause nach eigenen Worten auf einen mehrtägigen Exzess gegangen war und in diesem Zustand ein freizügiges Foto von sich im Netz veröffentlichte.








