Luke Combs holt John Terry auf die Bühne und erntet Buhrufe
Country-Star Luke Combs (36) hat seine dreitägige Residenz im Londoner Wembley-Stadion mit einem besonderen Überraschungsgast gestartet – und für einen denkwürdigen Moment gesorgt. Am ersten Abend holte der US-amerikanische Sänger den ehemaligen Chelsea-Kapitän John Terry auf die Bühne. Gemeinsam tranken die beiden während des Combs-Hits "1, 2 Many" ein Bier, doch statt Jubel empfing das Stadionpublikum den früheren Fußballprofi mit lauten Buhrufen. Terry ließ sich davon nicht beirren, leerte sein Pint und kickte die leere Dose anschließend ins Publikum – Combs warf seine eigene Dose ebenfalls in die Menge.
Auf Instagram teilte Luke danach einen Clip des Moments mit den Worten: "Und der Schuss ist drin! Danke an John Terry dafür, dass er Luke Combs in der Nacht 1 im Wembley-Stadion auf die Bühne begleitet hat." Ein Konzertbesucher kommentierte: "Ich war gestern Nacht auch da und ich und alle um mich herum waren total verwirrt, warum er dort war... und die Buhrufe waren so, so laut – er muss sich so unwohl gefühlt haben!" Ein weiterer schrieb, das Buhrufen sei "enorm" gewesen. An den darauffolgenden Abenden holte Combs andere Gäste auf die Bühne: Kaleb Cooper, bekannt aus "Clarkson's Farm", und der frühere One-Direction-Sänger Niall Horan (32) wurden vom Publikum deutlich herzlicher empfangen, so berichtet Standard.
John Terry ist seit Jahren eine umstrittene Figur im englischen Fußball. Einer seiner größten Skandale war der Vorwurf rassistischer Beleidigungen gegenüber Anton Ferdinand, einem Verteidiger des FC Queen's Park Rangers, während eines Spiels im Jahr 2011. Zwar wurde Terry vor einem Strafgericht freigesprochen, doch der Fußballverband FA sperrte ihn für vier Spiele und verhängte eine Geldstrafe von 257.000 Euro. Ihm wurde in dieser Zeit auch die englische Nationalmannschaftskapitänschaft entzogen. Rund sechs Jahre zuvor hatte Terry außerdem mit Gerüchten über eine Affäre mit Vanessa Perroncel, der Ex-Freundin seines damaligen Teamkollegen Wayne Bridge (45), für Schlagzeilen gesorgt. Der frühere Verteidiger taucht bis heute regelmäßig bei großen Fußballereignissen und öffentlichen Auftritten auf – sein Kurzbesuch bei dem dreifachen Vater Luke in Wembley hat nun aber vor allem wegen der Reaktion des Publikums für Gesprächsstoff gesorgt.












