Prinz von England? Harry entfacht mit Aussage neue Debatte
Prinz Harry (41) sorgt mit einer ungewöhnlich lockeren Antwort auf die Frage nach seinem Beruf für Gesprächsstoff. In der am 5. August veröffentlichten Folge des Podcasts "Joe Marler Will See You Now" stellte sich der Herzog von Sussex laut The Sun kurzerhand als "Prinz von England", "Herzog" und "Vollzeitpapa" vor. Auffällig ist die Selbstbeschreibung vor allem deshalb, weil Harry und Herzogin Meghan (45) ihre Aufgaben als hochrangige Royals bereits 2020 niederlegten und danach in die USA zogen. Im Gespräch mit dem früheren englischen Rugbystar Joe Marler präsentierte sich Harry zudem von seiner humorvollen Seite. So gab der 41-Jährige zu, die Datingshow Love Island gesehen zu haben. Außerdem erzählte er, dass seine Mitschüler ihn früher "Karottenkopf" genannt hätten. Dass er tatsächlich rote Haare habe, schien der Royal dabei jedoch abzustreiten.
Das Podcastformat bot reichlich Raum für solche persönlichen Aussagen. Joe schlüpft darin in die Rolle eines nicht qualifizierten Pseudopsychologen. Seine prominenten Gäste müssen zunächst einen Aufnahmebogen ausfüllen und sich anschließend persönlichen Fragen und spielerischen Persönlichkeitstests stellen. Ganz genau nahm Harry es dagegen bei seiner Arbeit für die "Invictus Games": Als Joe ihn als deren "Erfinder" bezeichnete, verbesserte er ihn und stellte klar, er sei der "Gründer". Die Folge wurde exakt ein Jahr vor dem Start der "Invictus Games 2027" in Birmingham veröffentlicht. Später stieß Harrys enger Freund, der Veteran JJ Chalmers, zu der Runde. Gemeinsam sprachen sie über das bevorstehende Sportereignis. Aufgezeichnet wurde das Gespräch offenbar während Harrys Großbritannienreise in der vergangenen Woche. Üblicherweise entsteht der Podcast in den Kennington Podcast Studios in London.
Nach seinem Termin zum Countdown für die "Invictus Games" in Birmingham stand für Harry ein streng privater Familienbesuch an. Gemeinsam mit Meghan und den Kindern Archie (7) und Lilibet (5) reiste er zu König Charles III. (77) und Königin Camilla (79) nach Highgrove in Gloucestershire. Weder der Palast noch die Sussexes nannten Einzelheiten zu dem Treffen am Freitagnachmittag. Laut The Sun handelte es sich um einen "privaten Familienanlass", von dem auch keine Fotos veröffentlicht werden sollen. Für Charles soll es das erste Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit 2022 gewesen sein. Lilibet habe er dem Bericht zufolge überhaupt erst zum zweiten Mal persönlich getroffen. Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) sah Harry während des Aufenthalts hingegen nicht. Überschattet wurde die Reise von den anhaltenden Sicherheitsstreitigkeiten: Meghan soll Großbritannien frustriert verlassen haben, nachdem der gewünschte staatlich finanzierte Personenschutz nicht für den gesamten Aufenthalt gewährt worden sei. Wegen der Sicherheitsbedenken und laufender Rechtsstreitigkeiten nahm sie zudem nicht an den vorgesehenen öffentlichen Invictus-Terminen teil.








