Nach 45 Jahren fällt kurioser Fehler in "Indiana Jones" auf

Nach 45 Jahren fällt kurioser Fehler in "Indiana Jones" auf

- Lisa Mayr
Lesezeit: 2 min
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Ein Klassiker der Filmgeschichte muss sich nun eine kleine Ungenauigkeit vorwerfen lassen: 45 Jahre nach dem Kinostart von "Jäger des verlorenen Schatzes" hat Robert Irwin (22) einen kuriosen Fehler in der berühmten Schlangengruben-Szene entdeckt. In einem Video für GQ nahm der Tierexperte und Naturschützer die Sequenz genauer unter die Lupe, in der Harrison Ford (84) als Indiana Jones im sogenannten "Well of Souls" von Tausenden Reptilien umringt wird. Dem Sohn des verstorbenen "Crocodile Hunter" Steve Irwin (†44) fiel dabei etwas auf, das den meisten Zuschauern über Jahrzehnte hinweg entgangen sein dürfte: Zwischen den echten Schlangen kriechen auch ganz andere Tiere durchs Bild. Der Australier stoppte das Video kurzerhand und stellte klar: "Das da ist keine Schlange. Das ist eine beinlose Echse."

Für Laien sind die beiden Tierarten kaum auseinanderzuhalten – der Tierschützer erkannte den Unterschied jedoch an einem winzigen Detail. Hinter dem Kopf der Tiere sind kleine Öffnungen zu sehen, und dabei handelt es sich um Ohren. "Wahre Schlangen haben keine Ohren", erklärte Robert. Dass sich überhaupt so viele Tiere in die Grube verirrten, hat einen simplen Grund: Ursprünglich waren rund 2.000 Schlangen für die Szene eingeplant. Am Set sammelten sich die Reptilien allerdings immer wieder in einzelnen Ecken, sodass der Boden nicht bedeckt aussah. Regisseur Steven Spielberg (79) ließ die Zahl daraufhin deutlich aufstocken. Berichten zufolge kamen am Ende zwischen 6.000 und 10.000 Tiere zum Einsatz. Der Filmemacher selbst bezeichnete diesen Dreh später als den "gruseligsten Teil" der gesamten Produktion.

Nicht nur bei den Tieren lief bei dem Kultfilm nicht alles nach Plan – auch die Besetzung der Hauptrolle hätte beinahe ganz anders ausgesehen. Steven und George Lucas (82) hatten sich ursprünglich für Tom Selleck (81) als Indiana Jones entschieden. Der Schauspieler absolvierte einen überzeugenden Probedreh und bekam sogar ein offizielles Angebot für die Rolle des Archäologen mit Hut und Peitsche. Verkörpern konnte er die Figur am Ende aber nicht. So kam Harrison zum Zug und wurde zum Gesicht der gesamten Abenteuerreihe.

Harrison Ford in "Indiana Jones und der Tempel des Todes"
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Robert Irwin im Juli 2026
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Tom Selleck, 2010
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