"Tatort"-Star Edin Hasanovic träumt von einem Leben als Hund
Edin Hasanovic hat ein ganz besonderes Verhältnis zu Hunden – und dabei sogar einen tierischen Berufswunsch. In Folge 22 des Formats "Kurzstrecke" plaudert der Schauspieler mit Pierre M. Krause (49) über seine Vierbeiner-Leidenschaft. Auf die Frage, welches Tier er selbst am liebsten wäre, antwortet er ohne zu zögern: "Ich wäre gerne eine Olde English Bulldogge." Damit entscheidet sich der Schauspieler genau für die Rasse seines sechsjährigen Hundes Kuno. Auch beruflich spielten Tiere in seinen früheren Gedankenspielen eine große Rolle. Falls es mit der Schauspielerei nicht weitergegangen wäre, hätte er sich ein Leben als Hundetrainer vorstellen können. Daneben reizte ihn lediglich eine Karriere bei der Polizei. Diesen Beruf kann Edin heute zumindest vor der Kamera ausüben: Im Frankfurter Tatort verkörpert er den Kommissar Hamza Kulina und ermittelt gemeinsam mit Melika Foroutan.
Hinter Edins früheren Überlegungen steckt eine schwierige Phase, die durch einen Golfcart-Unfall im Jahr 2018 ausgelöst wurde. Nach dem Unglück war der Schauspieler drei Wochen auf einen Rollstuhl angewiesen. Diese Erfahrung brachte ihn dazu, seine Prioritäten grundlegend zu überdenken. Während der folgenden zwei bis drei Jahre steckte er nach eigener Aussage in einer Sinnkrise. Als mögliche Alternativen zu seinem bisherigen Beruf blieben für ihn schließlich nur die Arbeit als Polizist oder als Hundetrainer übrig. Beim Beruf des Ermittlers blieb es letztlich bei der fiktionalen Variante – und die bedeutet dem Schauspieler offenbar eine Menge. "Keine Rolle, die ich bisher spielen durfte, habe ich so geliebt wie Hamza", betont er. Gemeinsam mit Melika feierte er in der Episode "Dunkelheit" sein Debüt als Teil des neuen Frankfurter Ermittlerduos. Besonders schätzt Edin bei der Produktion laut eigener Aussage den kreativen Spielraum, sein Mitspracherecht und den uneitlen Umgang miteinander. Der Schauspieler hat zudem eine Vorliebe für Stunts, die er als TV-Ermittler ausleben kann.
Auch seinen Wunsch nach einem Dasein als Hundetrainer hat sich Edin quasi erfüllt – mit seiner Olde English Bulldogge Kuno. Kuno stellte seinen Alltag von Anfang an auf den Kopf und fordert ihm bis heute viel Arbeit und Geduld ab. Über die prägende Beziehung zu seinem Vierbeiner sagt Edin: "Du kriegst den Hund, den du brauchst, und nicht den, den du willst." Kuno sei manchmal wild und entspanne anschließend wieder – genau diese Mischung gefällt dem Schauspieler. Seit sechs Jahren arbeitet er deshalb konsequent an der Erziehung seines Vierbeiners. Das zahlt sich aus: Meistens könne die Bulldogge ohne Leine laufen, "weil wir eben gut miteinander arbeiten", erklärt er. Der Traumjob als Hundetrainer ist also zumindest im eigenen Zuhause längst Realität geworden.
























