Unfall: Tierforscher Robert Irwin zeigt sich blutüberströmt
Robert Irwin (22) ist derzeit auf einer einmonatigen Krokodil-Forschungsreise auf der abgelegenen Cape-York-Halbinsel im Norden Australiens unterwegs – und dabei hat er sich eine blutige Verletzung zugezogen. Der 22-Jährige postete jetzt in seiner Instagram-Story ein Selfie, das ihn mit blutüberströmter Nase und einem dunkelrot verschmierten Khaki-Hemd zeigt. Dazu schrieb er trocken: "Baum: 1, Robert: 0." Ob er gegen einen Ast gelaufen, gefahren oder gestürzt ist, ließ er offen – der angerichtete Schaden war jedenfalls deutlich sichtbar.
Robert befindet sich aktuell im "Steve Irwin Wildlife Reservat" im australischen Far North Queensland, wo er alljährlich eine Krokodil-Forschungsexpedition durchführt. In seinen Instagram-Storys teilte er Aufnahmen davon, wie er eine Krokodilfalle baute und riesige Fußabdrücke der Tiere untersuchte. In einem Video war er dabei zu sehen, wie er einen schlammigen Krokodilabdruck entdeckte – mit dem begeisterten Kommentar: "Es gibt nichts Besseres als so einen Fußabdruck." Seine Mutter Terri Irwin (62) meldete sich in den Kommentaren zu Wort und erklärte die Bedeutung der Studie: "Wir lernen so viel durch unsere Krokodilforschung. Es ist die bisher längste Telemetriestudie, die uns hilft herauszufinden, wohin sie reisen, wo sie brüten und wohin sie bei extremen Überschwemmungen fliehen", schrieb sie. Außerdem habe man entdeckt, dass Krokodile ihren Atem länger als acht Stunden anhalten können und mehr als 60 Kilometer pro Tag zurücklegen.
Das Reservat wurde 2007 zu Ehren von Roberts Vater Steve Irwin (†44) gegründet, der 2006 im Alter von 44 Jahren starb. Steve Irwin, der als "The Crocodile Hunter" weltberühmt wurde, widmete sein Leben dem Tierschutz und kam durch einen tragischen Unfall mit einem Stachelrochen ums Leben. Sein Sohn Robert führt dieses Erbe fort – und das neben einer wachsenden TV-Karriere in den USA. Dort gewann er zuletzt Staffel 34 von Dancing With the Stars und moderiert nun ein Spin-off der Show. Wie er gegenüber The West Australian erklärte, fühlt er sich trotz seiner Zeit in Los Angeles dem Busch tief verbunden: "Ich bin kein Stadtkind. Ich lebe draußen im Busch und bin dort aufgewachsen."









