"Der alte Lukas ist tot": Lukas Baltruschat stolz auf Wandel
Lukas Baltruschat (32) hat sein früheres Leben hinter sich gelassen und blickt heute stolz auf seinen grundlegenden Wandel. In einer Fotoreihe auf Instagram erinnert sich der Realitystar an eine Zeit, in der Realityshows, Frauengeschichten und die Jagd nach Aufmerksamkeit seinen Alltag prägten. Was hinter den Kulissen geschah, sei für andere jedoch kaum sichtbar gewesen. Seine Abrechnung mit seinem damaligen Ich beginnt drastisch: "Ich habe einen Mann getötet. Er hatte alles, von dem ich dachte, dass es mich glücklich machen würde." Nach außen hätten die Menschen vor allem seinen Körper, sein Unternehmen, seine Reichweite und seine Reisen wahrgenommen. Sobald die Kameras aus gewesen seien, hätten dagegen Alkohol, Drogen, Sex und Aufmerksamkeit sein Leben bestimmt. Abhängig sei er nach eigener Aussage nicht von diesen Dingen selbst gewesen, sondern von der Flucht vor seiner wahren Persönlichkeit. Heute zieht Lukas deshalb ein klares Fazit: "Der alte Lukas ist tot. Nicht, weil sich das Leben verändert hat – sondern weil ich mich verändert habe."
Die Bilder dokumentieren nicht nur schöne Erinnerungen, sondern zeigen auch schwere Tiefpunkte aus Lukas' Vergangenheit. Auf einer Aufnahme ist der Realitystar im Krankenhaus zu sehen. Dazu schreibt er auf Instagram: "Dann wäre fast alles vorbei gewesen." Dieser Moment scheint für seinen späteren Umgang mit den eigenen Problemen eine wichtige Rolle gespielt zu haben. Statt weiterhin äußere Umstände für seine Lage verantwortlich zu machen, habe Lukas schließlich selbst Konsequenzen gezogen und sein Leben aktiv neu ausgerichtet. Dabei setzte er nach eigener Aussage auf mehrere feste Stützen. "Also hörte ich auf, der Welt die Schuld zu geben und übernahm Verantwortung. Gebet, Therapie, Boxen, Disziplin. Nicht, weil es einfach war, sondern weil mein Leben davon abhing", erklärt er in seinem Beitrag. Inzwischen gehe Lukas auch anders mit schwierigen Phasen um. Vor schlechten Tagen laufe er nicht mehr davon. Er stelle sich ihnen bewusst und versuche, auch dann zu sich selbst zu stehen.
Eine besonders große Bedeutung haben bei diesem Rückblick Lukas' Familie und seine kleine Tochter. Der 32-Jährige räumt offen ein, seinen Angehörigen früher nicht die beste Version seiner selbst gezeigt zu haben. Dabei hätten gerade sie und seine Tochter diese Seite von ihm verdient. Für seine Tochter möchte Lukas deshalb weiterhin an sich arbeiten und sich auch in Zukunft persönlich weiterentwickeln. Seine Veränderung stellt er nicht als einen einzelnen, längst abgeschlossenen Moment dar. Vielmehr beschreibt der Realitystar sie als einen fortlaufenden Weg, auf dem er immer wieder Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen müsse. Dazu gehöre für ihn auch, unangenehme Gefühle und schlechte Tage auszuhalten, statt erneut vor ihnen zu fliehen.









