Nach Tod des Sohnes: Emilie Kiser kämpft mit Schwangerschaft

Nach Tod des Sohnes: Emilie Kiser kämpft mit Schwangerschaft

- Promiflash Redaktion
Lesezeit: 3 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Emilie Kiser erwartet ihr drittes Kind – doch die Vorfreude wird von tiefer Trauer begleitet. Rund eineinhalb Jahre nach dem Tod ihres dreijährigen Sohnes Trigg meldete sich der Social-Media-Star nun in einem emotionalen TikTok-Video zu Wort und sprach offen darüber, wie sehr sie die Schwangerschaft mental fordert. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Brady Kiser freut sie sich auf den Nachwuchs, gleichzeitig vermisst sie ihren verstorbenen Sohn jeden Tag. Diesen inneren Zwiespalt beschrieb die Influencerin in dem Clip sehr deutlich: "Ich bin einfach ständig untröstlich darüber, dass er nicht hier ist, und gleichzeitig denke ich ständig daran, was für ein Segen dieses nächste Baby für unsere Familie sein wird. Wir lieben dieses Baby jetzt schon so sehr." Für Emilie stehen diese Gefühle offenbar direkt nebeneinander: die Liebe zu ihrem ungeborenen Kind und die Sehnsucht nach Trigg.

Dass ihr die Schwangerschaft so schwerfällt, habe nichts mit körperlichen Beschwerden zu tun. "Ich habe mental einfach solche Schwierigkeiten mit dieser Schwangerschaft, und das liegt nicht daran, dass ich körperlich Probleme habe. Es liegt daran, dass es so viele mentale Kämpfe gibt, die damit einhergehen, nach dem Verlust von Trigg schwanger zu sein", erklärte sie auf TikTok. Vor allem bestimmte Situationen beschäftigen sie schon jetzt. Dazu zählen die Rückkehr ins Krankenhaus und der Moment, in dem ihr Sohn Teddy sein neues Geschwisterchen zum ersten Mal kennenlernen wird. Beides könnte alte Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit Trigg wieder hochholen. Auch Feiertage, Geburtstage und die Entwicklung von Triggs Freunden machen ihr immer wieder bewusst, dass ihr Sohn fehlt. Künftig wolle sie über ihre Gefühle sprechen, wenn sie sich dazu bereit fühle. "Ich muss mich öffnen, und ich muss über die Dinge sprechen, wenn ich sie fühle", sagte sie.

Ihre dritte Schwangerschaft hatten Emilie und Brady bereits Anfang Juli öffentlich gemacht. Schon damals beschrieb die Influencerin ihre Freude als eng verbunden mit Trauer, Nervosität und der Sehnsucht nach ihrem Sohn. Trigg war im Mai 2025 in den Pool des Familienhauses in Arizona gestürzt und sechs Tage später im Krankenhaus gestorben. Laut gerichtsmedizinischem Bericht war eine durch Ertrinken verursachte anoxische Hirnschädigung die Todesursache. Sein Tod wurde als Unfall eingestuft. Der Familie ist es weiterhin wichtig, die Erinnerung an den Dreijährigen im Alltag lebendig zu halten. Teddy schaut inzwischen den Film "Cars", den sein großer Bruder besonders geliebt hatte, und auch einige persönliche Dinge von Trigg sind weiterhin Teil des Familienlebens. "Ich bin einfach froh zu wissen, dass wir alles tun, was wir können, damit unsere Kinder aufwachsen und so viele Erinnerungen an ihren Bruder haben werden", erklärte Emilie auf TikTok.

Emilie Kiser macht ein Selfie im Januar 2025
Instagram / emiliekiser
Emilie Kiser macht ein Selfie im Januar 2025
Emilie Kiser mit ihrem Sohn Teddy
Instagram / emiliekiser
Emilie Kiser mit ihrem Sohn Teddy
Emilie Kiser, Influencerin
Instagram / emiliekiser
Emilie Kiser, Influencerin
Wie findet ihr es, dass Emilie so offen über die widersprüchlichen Gefühle in ihrer Schwangerschaft spricht?